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Weinlexikon

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Weinlese

Die Weinlese, auch Traubenlese oder einfach Lese genannt, ist das für die Trauben, was für alle anderen Nutzgewächse die Ernte ist. Traditionell wird die Weinlese im Weinberg manuell vorgenommen, wobei man die reife Traube mit der Hand abschneidet. Bei der Handlese ist es dem Winzer möglich, nur die reifsten, gesunden und besten Trauben abzuschneiden, also "auszulesen". Dadurch wird die Qualität des Weins gesteigert und der Vorgang ist somit auch die Namensgebung für die besonderen Auslese-Weine der Qualitätsstufe QmP. Bei der Weinlese werden die geernteten Beeren in Eimern oder Holz- oder Kunststoffbehältern gesammelt, die auf dem Rücken getragen werden. Diese Behälter nennt man auch Bütten.

Heutzutage findet die Weinlese - sofern der Weinberg und die Lage es erlauben - maschinell statt. Bei der modernen Lese werden sogenannte Vollernter eingesetzt, die über die Reihen von Rebstöcken hinwegfahren. Die Maschine entfernt die Trauben durch Rütteln und Klopfen, die dann über ein Förderband automatisch in einen Auffangbehälter geleitet werden. Die Produktivität dieser maschinellen Erntehelfer ist natürlich um einiges höher als die der menschlichen, es kann aber nicht so sorgfältig ausgelesen werden und es geraten Laub und Äste ins Lesegut, die dann entfernt werden müssen.

Die Weinlese beginnt Mitte bis Ende September und kann sich bis Ende November hinziehen, manchmal sogar bis in den Dezember oder Januar, wenn nach den ersten starken Frösten die Trauben für den Eiswein gelesen werden.

Wer seinen Wein mit dem Qualitätsmerkmal VDP kennzeichnet, darf hierfür übrigens keine Trauben verwenden, die maschinell gelesen wurden. Deshalb wird bei den meisten VDP-Mitgliedern von Hand gelesen, um schon durch die Weinlese beste Weinqualität zu garantieren.

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