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Weinlexikon

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Weingesetz

Weingesetz, auch Weinrecht, beinhaltet die Richtlinien und Kriterien für Weinanbau, Weinherstellung und Verkauf von Wein. Unter anderem regelt es die Anreicherung mit Zucker, sowie die Weinsorten-Bezeichnung nach Region, Zuckergehalt, Qualitätsstufen und Güteklassen. Von Anbaugebiet über Rebsorten und Bodenarten bis hin zur Gesundheit der Trauben muss alles für den Weinanbau und die Weinherstellung nach dem Weingesetz ausgeführt werden. Beispielsweise muss laut dem Weinrecht die Weinlese zum festgelegten Zeitpunkt erfolgen. Nur so werden die Voraussetzungen für die Wein-Qualitätsstufen Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese und Trockenbeerenauslese (je nach Reifegrad) erfüllt. Später während der Weinbereitung definiert das Weingesetz die Eigenschaften von Traubenmost, Jungwein und ausgebautem Wein. Der Restzucker-Gehalt im Wein wird auch vorgegeben und so entsteht die Klassifizierung der Geschmacksrichtungen "trocken", "halbtrocken", "lieblich" und "edelsüß". Der maximale Alkoholgehalt ist im Weingesetz vorgegeben, sowie die Anreicherung mit Zucker für die jeweiligen Weißwein- und Rotwein-Sorten.

Nichtsdestoweniger gibt es in jedem Land ein landesspezifisches Weingesetz, das diese Regelungen vorschreibt. Die Einzelheiten werden durch kein internationales Weinrecht geregelt, weshalb die Qualitätsstufen und Güteklassen international nur schwer miteinander zu vergleichen sind. In der EU sind diese Vorschriften allerdings sehr ähnlich.

Das deutsche Weingesetz (WeinG 1994) definiert die Güteklassen Prädikatswein (QmP), Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA), Landwein und Tafelwein. Außerdem sortiert das Weinrecht in Deutschland die Weine nach dem Zuckergehalt des Mostes. Weißwein und Rotwein so wie Rosé, Sekt und Prosecco unterliegen Kriterien, die oft unterschiedlich sind. Das deutsche Weingesetz (WeinG 1994) soll dem Verbraucher Sicherheit über die Herkunft, Qualitätsstufen und Güteklassen von Weißwein und Rotwein, Qualitätsweinen und Prädikatsweinen geben.

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