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Ugni Blanc

Die weiße Rebsorte Ugni Blanco stammt aus Italien und ist unter vielen verschiedenen Synonymen bekannt. Besonders weitverbreitet sind die Namen Trebbiano Toscano, Trebbiano di Cesena, Trebbiano di Empoli, White Shiraz, Clairette Ronde, Saint-Émilion und Regrat für die alte Sorte. Vor allem bei Sorten, die die Bezeichnung Trebbiano tragen, besteht eine hohe Verwechslungsgefahr. Im Jahr 2001 konnte durch eine DNA-Untersuchung die Verwandtschaft zur Sorte Alionza festegestellt werden. Schon im 14. Jahrhundert erreichte die Rebsorte Frankreich und ist bis heute dort weit verbreitet.

Die Rebsorte ist sehr ertragreich und mittel bis spät reifend. Gegen Echten Mehltau und Botrytis besteht eine gute Resistenz, jedoch zeigen die Reben der Sorte Ugni Blanco eine Anfälligkeit gegenüber Eutypiose und Falschem Mehltau. Die Verbreitung der weißen Rebsorte ist groß und demnach Reben auf der ganzen Welt zu finden. In Italien werden sie überwiegend in der Toskana und Umbrien kultiviert. In der Toskana ist die Ugni Blanco sogar in kleinen Mengen im roten Chianti zugelassen (im Chianti-Classico seit einiger Zeit jedoch verboten). In Frankreich verbreitete sich die Rebsorte von der Provence und dem Languedoc aus. Häufig dient sie hier als Verschnittpartner. Auch im Armagnac und Cognac findet die Rebsorte Verwendung. In Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Portugal, Russland und Spanien werden weitere Bestände gepflegt. Auch Argentinien, Australien, Kalifornien, Südafrika und Uruguay haben Rebflächen mit der weißen Sorte bestockt.

Im Geschmack erweisen die Weine sich eher neutral und alkoholarm, daher die Verwendung zur Destillation oder im Verschnitt.

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