Weinlexikon

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Trester

Als Trester bezeichnet man die festen bis breiigen Rückstände nach dem Pressen der Weintrauben. Er bestehet zu etwa 75 Prozent aus Schalen und Stiehlen sowie 25 Prozent Kernen. Der Trester kann anschließend als organischer Dünger in den Weinbergen oder zur Herstellung von Tresterbrand verwendet werden. Bevor letzterer destilliert werden kann, muss der Trester durchgegoren sein. Erst dann kann eine direkte Destillation (wie beispielsweise beim italienischen Grappa) erfolgen. Bei einer anderem Methode wird zum Trester zunächst Wasser hinzugegeben. Der durch die Gärung entstehende Grundwein wird anschließend von den festen Rückständen getrennt und herkömmlich destilliert. In Deutschland und Österreich darf der Brand als Trester oder Tresterbrand bezeichnet werden. In anderen Ländern ist er auch als Bagaceira (Portugal), Grappa (Italien), Marc (Frankreich), Orujo (Spanien), Pálinka (Ungarn), Tsipouro (Griechenland) und Zivania (Zypern) bekannt.

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