Weinlexikon

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Traminer

Der Traminer ist eine weiße Rebsorte. Seine genaue Herkunft konnte nicht nachgewiesen werden, kann aber auf Deutschland, Frankreich oder Tschechien eingegrenzt werden. Er kommt in drei verschiedenen Spielarten vor, wovon der Gewürztraminer (orangene Beeren) und der Savagnin Blanc (gelbgrüne Beeren) am weitesten verbreitet sind. Die dritte Spielart - Savagnin Rose (rotbraune Beeren) - ist in größeren Mengen nur im Elsass zu finden. Die drei Sorten sind wiederum unter mehr als 200 verschiedenen Synonymen - übrigens Rekord unter den Rebsorten - in verschiedensten Sprachen bekannt. Dies zeigt eindrucksvoll das sehr hohe Alter und die weite Verbreitung des Traminer. Die erste dokumentierte Erwähnung fand 1483 im Kloster Bebenhausen bei Stuttgart statt. Die Geschichte der Rebsorte reicht aber vermutlich bis in die antiken Kulturen zurück.

Typisch für den Traminer sind seine dicken Schalen, welche ihm einen sehr guten Schutz gegen Pilzkrankheiten wie Botrytis verleihen. Ein Nachteil ist der verhältnismäßig geringe Ertrag, welcher jedoch besonders aromatische und ausgewogene Weißweine ermöglicht. Es sind vielfältigste Aromen von Früchten wie Bitterorange und Litschi, aber auch Noten von Muskat und Rosen zu erkennen. Insgesamt belegten die Traminer-Spielarten im Jahr 2010 über 15.000 Hektar in zahlreichen Ländern.

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