Weinlexikon

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Toskana

Die Region im zentralen Italien ist neben Piemont eine der bekanntesten Weinregionen des Landes. Verwöhnt durch fast 2.000 Sonnenstunden im Jahr bietet sie optimale klimatische Bedingungen für den Weinbau. Die Rebflächen in der Toskana erstrecken sich über mehr als 62.00 Hektar. Die berühmte Haupstadt Florenz ist weltweit für ihre historische Bedeutung in der Kunsgeschichte bekannt. Doch auch der Toskana-Wein wird bis über die Ländergrenzen hinaus sehr geschätzt.

Seinen Urpsrung hat der Weinbau in der Toskana sogar noch vor der Zeit des Römischen Reichs. Die Etrusker legten zuvor bereits den Grundstein für den toskanischen Weinbau. Ein großer Förderer des Weinbaus der Toskana war später die Familie Medici, die für ihren enomren Einfluss bekannt ist. Baron Bettino Bercasoli war es allerdings, der den Toskana-Wein in der heutigen Form erschuf. Durch Mischung der Sorten Sangiovese und Canaiolo enstand der Chianti Classico. Noch heute kann man einen echten Chianti Classico am “Gallo Nero”, einem schwarzer Hahn auf dem Flaschenhals erkennen. Obwohl der Weinbau in der Toskana während der 1950er und 60er Jahre unter dem Druck der Massenproduktion an Qualität einbüßen musste, konnte er sich seit den 70er Jahren eine große Akzeptanz verschaffen. Heute wird Toskana-Wein in einem Atemzug mit den edelsten französischen Erzeugnissen genannt.

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