Weinlexikon

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Tauberschwarz

Tauberschwarz ist eine deutsche rote Rebsorte. Sie verdankt ihren Namen dem Taubertal in Baden-Württemberg, wo sie seit dem 16. Jahrhundert angebaut wird. Zunächst wurde sie gemischt mit den Sorten Elbling, Trollinger und Silvaner ausgebaut. Als die Rebstöcke in den 1950er Jahren gerodet wurden, galt sie zunächst als ausgestorben. Bemühungen des Weinbauinstitus Weinberg machten es möglich, die Sorte aus 400 gefundenen überbliebenen Rebstöcken wiederzuerwecken. Seit 1996 ist die Rebsorte offiziell anerkannt und wird auf ingesamt ca. 14 Hektar Fläche hauptsächlich in Württemberg angebaut.

Der Wein, der aus dieser Rebsorte entsteht, kennzeichnet sich durch eine leichte, fruchtige Beschaffenheit und eine hellrötliche Farbe. Er verfügt über viele Bezeichnungen wie Blauer Hängling, Blaue Hartwegstraube, Elsässer, Frankentraube, Grobrot, Grobschwarze, Häusler oder Süßrot. Aufgrund der Beschaffenheit und Farbe wird zudem eine Verwandtschaft mit der Rebsorte Primitivo vermutet. Diese ist allerdings bisher nicht durch Test erwiesen.

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