Weinlexikon

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Quinechon

Quinechon ist eine der französischen Bezeichnungen für die weiße Rebsorte Sauvignon Blanc. Die wichtigsten der unzähligen Synonyme sind Blanc Fumé, Blanc Fumet, Feigentraube, Fié, Fiers, Fumé, Fumé Blanc, Genetin, Muskat-Silvaner, Muskatny Silvanec, Punéchon, Pellegrina, Sauternes, Sauvignon Blanc Musque, Sauvignon Fumé, Sauvignon Musque, Savagnou, Surin, Sauvignon Bianco, Sovinjon, Sotern Marunt, Sauvignon Blanco, Verdo Belîi und Würzsilvaner. Die bloße Anzahl der Bezeichnungen verdeutlicht das hohe Alter und die weite Verbreitung der Rebsorte. Ihre Herkunft aus dem französischen Sancerre im Loiretal wurde durch ein Dokument aus dem Jahre 1783 nachgewiesen. Seit dem stieg die Beliebtheit rasant, sodass die bestockte Rebfläche im Jahr 2009 allein im Herkunftsland Frankreich bereits 26.839 Hektar betrug. Weitere Anbauflächen befinden sich in zahlreichen Ländern Europas und in Übersee. Die Wichtigsten darunter sind Neuseeland (16.205 ha), Chile (12.159 ha), Südafrika(9.551 ha), Moldawien (8.151 ha), Australien (6.467 ha) und Kalifornien (6.000 ha). Insgesamt wurde im Jahr 2010 eine bestockte Rebfläche von 110.138 Hektar ausgewiesen, womit sie Platz 8 der am weitesten verbreiteten Rebsorten belegt. Die charaktervollen Weine der Quinechon weisen verschiedenste Aromen von Kräutern, Beeren und Früchten sowie einen hohen Säuregehalt auf. Sie besitzen außerdem ein hervorragendes Lagerungspotenzial.

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