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Weinlexikon

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Holzchips

Holzchips - oft auch unter dem englischen Namen Wood-Chips bekannt - sind Eichenholz-Fragmente, welche den typischen Barriquegeschmack imitieren sollen. Die Fragmente, deren Größe von flüssigen Extrakten, Pulver oder Spänen bis hin zu ganzen Brettern variieren kann, werden zunächst wie echte Barriques getoastet und anschließend in den Stahltanks zum Wein hinzugegeben.

Anfänglich war das Verfahren nur in Übersee erlaubt und praktiziert worden, wohingegen in Europa ein strenges Verbot herrschte. Durch die deutlich günstigere Wood-Chip Methode entstand allerdings schnell eine Wettbewerbsverzerrung zwischen EU und Nicht-EU Ländern, woraufhin im Jahre 2006 zunächst die Erlaubnis erteilt wurde, Holzchips bei Jungweinen zu verwenden und 2009 schließlich auch bei frischen Weintrauben (Maische) und Traubenmost. In Übersee kann ein Ausbau im Barrique-Fass nur über die Bezeichnung “barrel fermented” garantiert werden. Typische Bezeichnungen für den Einsatz von Wood-Chips sind “oaked” oder “wood matured”. In der EU dürfen dagegen keinerlei auf Barrique-Ausbau hinweisende Texte bei Weinen mit Holzchips-Einsatz verwendet werden.

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