Weinlexikon

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Freisamer

Freisamer ist eine Kreuzung aus den deutschen Rebsorten Silvaner und Ruländer (auch Pinot Gris oder Grauburgunder genannt). Die Züchtung wurde von Karl Müller im Jahre 1916 am staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg durchgeführt, weshalb sie zunächst auch Freiburger genannt wurde. Der Name wurde 1958 in Freisamer geändert, was sich von Freiburg und der durch die Stadt fließenden Dreisam ableitet. Ziel der Züchtung war es, die Pilzanfälligkeit und die damit einhergehenden Ertragsschwankungen des Ruländers zu verbessern. Jedoch wurde dies in der Zwischenzeit bereits durch Klonselektion erreicht und die Bedeutung des Freisamers ging damit stetig zurück, sodass im Jahr 2007 in Deutschland nur noch 4 Hektar mit der Rebsorte bepflanzt wurden. Weitere sehr kleine Bestände sind in der Schweiz, Österreich und England vorhanden.

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