Weinlexikon

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Firn

Wenn Wein in Flaschen reift verändern sich durch Oxidationsvorgänge Bestandteile wie Säure, Alkohol und Farbe im Wein und damit auch der Geruch und der Geschmack. Manchmal können sogar Trübungen vorkommen. Wird ein Wein - besonders Weißwein - falsch oder zu lange gelagert oder altert frühzeitig, so bekommt er dadurch einen Altersgeschmack, den man als Firn bezeichnet. Hat Wein einen Firn-Geschmack so wird dies oft negativ bewertet und der Wein als fehlerhaft bezeichnet.

Der Begriff Firn stammt vom althochdeutschen Wort firni für "alt" oder "vorjährig" und wird beim Wein auch im Sinne von "eigentümlich bitterer Altgeschmack" gedeutet. Weisen Weine also Firn auf, so gelten sie heutzutage bei Weinliebhabern als minderwertig und fehlerhaft, also falsch gelagert. Früher wurde ein Firn-Geschmack nicht unbedingt negativ bewertet und mancher Weinkenner genoss das besondere Altersbukett in einem fehlerfreien Wein. Freunde von älteren Weißweinen sprechen sogar von Edelfirn, der dem lange gereiften Wein einen besonderen Duft und Geschmack verleiht. Heutzutage genießt man aber besonders Weißwein lieber frisch und fruchtig und nicht überlagert. Weißwein der Firn oder Edelfirn enthält hat meist eine charakteristische dunkelgelbe oder bräunliche Färbung.

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