Weinlexikon

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Filtration

Durch die Filtration wird der Jungwein gereinigt, das bedeutet, dass mithilfe von Filtern Trubstoffe und kleine Partikel im Wein entfernt werden. Dadurch wird der Wein geklärt. Diese Stoffe werden entfernt, da sie nach der Abfüllung des Weins in Flaschen eine Nachgärung in Gang setzen könnten. Bei der Filtration kann der Winzer genau regulieren, was aus dem Jungwein entfernt wird und wie stark er geklärt wird. Bei zu starker Filtration kann der Wein seine natürlichen Aromastoffe verlieren, deswegen wird Qualitätswein meist nicht filtriert, sondern wird während dem Ausbau im Barrique auf natürliche Weise geklärt. Den Verlust von Aroma durch Oxidation während der Filtration nennt man "Filterschock". Vor allem hochwertiger Rotwein wird unfiltriert abgefüllt.

Bereits den alten Römern und den Ägyptern war der Prozess des Filterns bekannt: in der Antike wurde der Wein durch Tücher gefiltert, um unerwünschte Bestandteile zu beseitigen. Heute werden zur Filtration technische Geräte verwendet. Die meist angewandten Filter sind die Anschwemmfilter, Schichtenfilter oder Membranfilter.

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