Weinlexikon

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Faberrebe

Die Faberrebe ist eine Rebsorte, welche durch die Kreuzung von Chardonnay und Müller-Thurgau entstanden ist und nicht wie fälschlicherweise zunächst in der Zuchtliste angegeben, zwischen Weißburgunder und Müller-Thurgau. Im Jahre 1929 führte Georg Scheu (1879-1949) die Kreuzung an der Landesanstalt für Rebenzüchtungen in Alzey (Rheinhessen) durch und 1967 wurde für die auch Faber genannte Rebsorte der Sortenschutz vergeben. Ein besonderes Merkmal ist die schnelle und ertragreiche Reife, welche goldgelbe Weißweine mit einem Hauch Muskataroma hervorbringt. Die Faberrebe wurde in Deutschland Ende der neunziger Jahre auf über 1.600 Hektar angebaut. Auch in England gab es kleinere Bestände. In den nachfolgenden Jahren ist der Anbau aber immer weiter zurückgegangen, sodass im Jahre 2008 von mehreren Weingütern die Initiative “Relaunch F” gestartet wurde, welche das Image und den Anbau der Rebsorte wieder steigern soll.

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