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Weinlexikon

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Champagner

Der Champagner gilt als König der Schaumweine und darf nur in dem französischen Weinbaugebiet Champagne nach strengen Regeln angebaut und gekeltert werden. Neben der Herstellungsweise ist auch der Name Champagner rechtlich geschützt, andere Schaumweine die nicht aus dem Weinbaugebiet Champagne selbst stammen, müssen als Sekt oder Perlwein bezeichnet werden. In Deutschland gebräuchliche Namen sind Winzer-Sekt oder auch Haus-Sekt.

Champagner muss, um sich nicht nur als französischer Schaumwein bezeichnen zu dürfen, bestimmten Kriterien entsprechen, die regelmäßig von unabhängigen Stellen kontrolliert werden. Dazu zählen ein genau abgegrenztes Anbaugebiet, Pflanzendichte, Handlese, Ertragsbeschränkung, schonende sofortige Pressung, traditionelle Flaschengärung und Mindestlagerzeit.

Das Terroir, auf dem die Reben wachsen, ist insgesamt über 30.000 ha groß. Es werden ausschließlich drei bestimmte Rebsorten verwendet: Weißburgunder, Schwarzriesling (Pinot Meunier) und Chardonnay. Die Pflanzdichte ist wesentlich höher als in anderen Weinbergen. Die Wein-Beeren müssen schonend per Hand in sogenannte Mannequins geerntet werden, die speziell zum Zurückhalten des Rebensaftes gebaut werden. Meistens werden dem weißen Grundwein, einem Verschnitt aus bis zu hundert verschiedenen Jahrgängen, nach der Pressung noch 10 bis 20 % Rotwein hinzugesetzt. Champagner gärt zum zweiten Mal für drei Wochen in der Flasche, ist also eine sogenannte traditionelle Flaschengärung, der Rohrzucker und Hefe hinzugesetzt werden. Auf dieser Hefe, die in ihrem Zersetzungsprozess das typische Aroma liefert, verbessert sich der Champagner stetig und kann so jahrelang gelagert werden.

Um die Hefe vor dem abschließenden Versand aus der Flasche zu entfernen, muss der Champagner per Hand gerüttelt werden. Nach einem Eisbad kann die gefrorene Hefe aus dem Flaschenhals entfernt werden, die nach Öffnen durch den Überdruck von alleine herausschießt. Bevor der Champagner-Korken schließlich den Schaumwein versiegelt, wird durch die Auffüllung der Ausbau von extrem trocken bis hin zu süß bestimmt. Die am häufigsten gewünschte Geschmacksrichtung ist Brut, die beim Champagner die dritt-trockenste Ausführung ist. Als hochwertigster französischer Schaumwein darf dieses edle Produkt bei keiner festlichen Veranstaltung fehlen.

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