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Weinlexikon

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Barolo

Der als "Wein der Könige" bekannte Rotwein stammt aus dem italienischen Piemont und ist ein wunderbares Aushängeschild für die hervorragenden Weine aus Italien.

Im 18. Jahrhundert handelte es sich allerdings beim Barolo noch um einen Süßwein, da die Trauben erst sehr spät gelesen wurden. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es den Barolo so wie wir ihn heute kennen und schätzen. Trocken ausgebaut wurde der Wein nämlich erst ab der Mitte des 19. Jahrhundert und wird es immer noch. Der Grund war damals, dass durch den spätreifenden Nebbiolo eine Gärung erst im November oder Dezember eintrat und somit nicht ausreichend Hefe vorhanden war. Dadurch blieb der Wein sehr süß.

Mit der Unterstützung des französischen Önologen Louis Oudart, wurde der Wein 1850 das erste Mal trocken ausgebaut. Nach einer kurzen Ruhephase, in der der Barolo ein wenig in Vergessenheit geraten ist, erfreut er sich heute wieder sehr großer Beliebtheit, was vermutlich an seinem intensiven Fruchtgeschmack nach dunklen Früchten und dem Anklang von Schokolade und Hölzern liegt. Ein guter Barolo schmeckt auch schon in der Jugend, erlangt mit zunehmender Reife eine noch intensivere Samtigkeit. Der Rotwein benötigt eine überdurchschnittliche Reifezeit von bis zu 10 Jahren, damit die komplette Gerbstoffhärte abklingt, kann aber auch bis zu 25 Jahren gelagert werden.

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