Weingut Von Othegraven

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Günther Jauch

Ja, das Weingut von Othegraven gehört Fernsehmoderator und Journalistenurgestein Günther Jauch. Dass jener sich auch mit Wein bestens auskennt, beweist er beispielsweise mit seiner Spätlese aus dem Kanzemer Altenberg - "Ein Wein, der auch Günther Jauch heißen könnte. Kein Blender, nicht überdreht und aufdringlich, vielmehr von einer freundlich-zurückhaltenden Art, die eine abgeklärte Reife erahnen lässt, die vielen anderen Weinen (und Menschen) nie zu Teil werden wird", beschrieb es die FAZ sehr treffend. Und die Kollegen vom Feinschmecker konstatieren: "Seitdem Günther Jauch das Weingut Von Othegraven übernommen hat, scheinen uns die Weine an Präzision gewonnen zu haben" (2014).

Günther Jauch
Von Othegraven Max Riesling QbA trocken 2016

Von Othegraven Max Riesling QbA trocken 2016

Riesling trocken Mosel
10  
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Dieser Wein ist eine Hommage an den Namensgeber des Weingutes, Max von Othegraven, und an die wunderbare Mosel, die solche unvergleichliche Weine hervorbringt!

12 50 * 16,67 €/L (0.75 L)

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Von Othegraven – ein Weingut mit prominenter Unterstützung

Über kaum ein anderes Weingut wurde in letzter Zeit so viel berichtet wie über das Weingut Von Othegraven, das an der schönen Mosel liegt. Ein Grund dafür ist, dass der Inhaber des Gutes Günther Jauch heißt. Es war der Großonkel von Jauch, Emmerich Grach, der 1804 das Gut in Kanzem erwarb. Somit ist Günther Jauch nicht nur als allseits beliebter Quizmaster bekannt, sondern zudem auch als Winzer tätig. Mit der Übernahme des Weinguts Von Othegraven tritt er sein Erbe an und führt die Wein-Familientradition fort. Folglich verhindert er auch, dass das Gut aus dem Familienbesitzt gerät.

Kellermeister Andreas Barth

Kommt man auf dem Weingut in Kanzem an, bemerkt man zunächst den eindrucksvoll aufsteigenden Altenberg am Fuße des Weinguts. Er ist die längste zusammenhängende Steillage Deutschlands. Hier entsteht in Federführung von Kellermeister Andreas Barth Wein, genauer gesagt Riesling, der zu dem Feinsten zählt, den die Mosel-Saar-Ruwer-Region an Weißwein zu bieten hat. Andreas Barth ist jedoch in mehreren Belangen bemerkenswert: Der studierte Jurist experimentierte zunächst nur mit einigen Rebzeilen, machte dann vor fast 20 Jahren sein Hobby Wein zum Beruf und führte in den letzten Jahren das Weingut Von Othegraven als Kellermeister zu einem der besten deutschen Betriebe.

Die Lagen: Kanzemer Altenberg und Ockfener Bockstein

Und das ist neben dem Einsatz von Günther Jauch schließlich auch mit der Grund, warum Weißwein vom Weingut Von Othegraven derzeit in aller Munde ist: Hier in den Top-Lagen Kanzemer Altenberg und Ockfener Bockstein entsteht wirklich großer Mosel-Wein.

Der Kanzemer Altenberg ist mit rund 7 Hektar Rebfläche die größte Einzellage des Gutes. Der Boden dort besteht aus grünlich-grauem Devon-Schiefer und ist von der Verwitterung gezeichnet. Zudem weist er auch Spuren von Eisenoxid auf und lässt den Untergrund rötlich schimmern. Die Steillage besitzt eine Süd-Süd-Ost-Ausrichtung. Der Ockfener Bockstein ist eine Weinlage der Ortsgemeinde Ockfen und liegt am Ockfener Bach, einem Nebenfluss der Saar. Der Schieferhang, der eine Steigung von 35-60% aufweist, ist silbrig-grau und bringt unverwechselbaren Wein hervor. Grauwacke und Grauschiefer, quarzitischer Sandstein, Milchquarz und skelettreiche, steinige, stellenweise gelbliche Feinerde verleihen dem Wein Stärke und Mineralik. Auf beiden Lagen wird ausschließlich Riesling angebaut. Damit ist das Weingut Von Othegraven eines der wenigen, das sich auf eine Rebsorte beschränkt und somit ein klares Zeichen für Qualität und gegen unbedachte Massenproduktion setzt.

Der Riesling als Leidenschaft

Das Weingut Von Othegraven steht für 100 Prozent Riesling, größtenteils trocken ausgebaut. Beim Ausbau werden wilde Hefen eingesetzt, der Wein darf teilweise bis zu 250 Tage gären, um der Natur freien Lauf zu lassen - als Resultat entsteht hochkomplexer Wein mit viel Struktur. Der Riesling von Günther Jauch und seinem Weingut Von Othegraven ist es also wirklich wert, sich mit ihm zu beschäftigen. Einfache, schlichte Weine findet man hier nicht. Und ihr wahres Potenzial offenbaren die Weine oft erst nach einigen Jahren. Dass sie aber auch schon in ihrer Jugend begeistern, macht das Warten nicht einfach. Der Weinführer Gault&Millau zeigt sich Jahr für Jahr begeistert und vergibt 3 Trauben mit besonderer Empfehlung. Die Weine werden durchschnittlich mit 92 Punkten bewertet - Bestnote! Wir von VICAMPO können nur empfehlen: Probiere den Weißwein vom Weingut Von Othegraven und erklimme den großen Riesling-Olymp! Bei VICAMPO kannst du Mosel-Riesling bestellen und natürlich auch den berühmten Riesling von Othegraven.

„Der Jahrgang 2015 ist in diesem Kanzemer Gut ein Volltreffer. Andreas Barth ist es famos gelungen, in einem reifen Jahr die Zartheit der Saar hochzuhalten. Das Rieslingspiel kommt in den Weinen perfekt zum Ausdruck." – Gault&Millau, 2017

Die Millionenfrage nach Familientradition!

Im Jahr 2010 übernahm Günther Jauch, seines Zeichens TV-Prominenz der Extraklasse und Journalist, zusammen mit seiner Frau Dorothea das Weingut Von Othegraven an der Saar. Dass diese Übernahme gar nicht so abwegig, nur zum Zeitvertreib oder als Hobby gedacht war, begreift man sofort, wenn man sich mit der Geschichte des charmanten Winzernovizen beschäftigt. Als Günther Jauch und sein Frau von dem Gerücht hörten, dass das Weingut Von Othegraven zum Verkauf stehe, brauchte es nicht lange, bis sie Kontakt zu Frau Dr. Kegel aufnahmen, der bisherigen Inhaberin. Denn was zunächst nicht erahnt wird: Seit 1805 befindet sich das Saar-Weingut in Familienbesitz, zu der auch Günther Jauch zählt. Erworben wurde das Weingut 1805 von Emmerich Grach, der das Gut seiner Tochter Katharina Weißebach vermachte. Familie Weißebach führte das Gut als J. Weißebach Erben für drei Generationen fort, blieb dann allerdings kinderlos. So wurde das Gut 1922 an den Neffen Maximilian von Othegraven übergeben. Mitte der 1950er Jahre erwarb dieser die Anteile seiner Geschwister bzw. seines Schwagers Hans Jauch und nannte das Weingut Maximilian von Othegraven. Aber auch seine Ehe mit Frau Maria blieb kinderlos, weshalb Dr. Heidi Kegel, Nichte von Maria von Othegraven, das Weingut erbte, bevor das Gut 2010 von Günther Jauch erworben wurde. Schon als Kind verbrachte dieser die Sommer bei Onkel Max und Tante Marie an der Saar. Viele Erinnerungen verbindet Jauch mit Von Othegraven. Das Sommerdomizil war für den Berliner-Buben aus einer dreieinhalb-Zimmer Wohnung ein Paradies – es gab sogar einen Hund. Es fühlte sich seltsam an, dass das traditionsreiche Familiengut unter Umständen aus der Familie heraus verkauft werden könnte. Nach einiger Bedenkzeit entschloss sich der Quizmaster also dazu, den Besitzt nach mehr als 200 Jahren weiter in der Familie zu halten, womit wieder ein direkter Nachfahre von Emmerich Grach die Geschicke des Guts in die Hand nahm.

Wein-Neuling Jauch

Obwohl Günther in seiner Kindheit viel Zeit auf dem Weingut verbrachte, fand er erst in seinen späten 30ern zum Wein. Bis zu seinem 30. Lebensjahr soll er überhaupt keinen Alkohol getrunken haben und kam dann erst in Bayern lebend auf den Bier-Geschmack. Einige Jahre später hatte es ihm dann doch der Rotwein angetan. Besonders durch Geschenke von Freunden hat sich seine Freude am Wein entwickelt. Mittlerweile ist auch die Leidenschaft für Saar-Weißwein geweckt, besonders für Riesling, der als einzige Rebsorte bei Von Othegraven angebaut wird. Und diese Rieslinge müssen nicht mehr ausschließlich trocken sein, denn Günther fand auch Gefallen an Spätlesen und Auslesen. Es galt sich nicht nur verschiedensten Weinen zu nähern, Herr Jauch musste vieles Lernen. Vor allem, wie schwierig das Geschäft ist und welche Tragweite jede Entscheidung mit sich bringt. Denn was man im Weinberg falsch macht, kann im Keller nicht mehr gerettet werden. Basiswissen eignete sich der Moderator mit verschiedenen Werken zum Thema Wein an. Außerdem verfolgt er mittlerweile, besonders wenn die Lese naht, lokale Wetternachrichten und beschäftigt sich mit dem Mikroklima, Bodenfrost sowie dem Regenradar. Ihm wurde klar, dass Weinbau im Umbruch ist und man sich nicht zurücklehnen kann. So verbringt auch er einige Zeit in den Steillagen des traditionellen Weingutes, das mit 66 % Steigung dem Matterhorn gleichkommt.

Wie die Jauchs die Zeit veränderten:

An der Saar, so sagt man, gibt es momentan zwei Zeitrechnungen: vor und nach der Ankunft Günther Jauchs. Besonders wegen ihm und seinem Ruhm ist die gerade mal 30 Kilometer lange Anbauregion direkt am Fluss in aller Munde. Von seinen Winzerkollegen wird er „JJ“ genannt, Joker Jauch und der Kontakt zu ihnen ist ihm wichtig. So ist es nicht unüblich, dass sich Saarwinzer beim Weingut Von Othegraven treffen, um die neuen Jahrgänge zu verkosten, denn Günther möchte bei solchen Treffen unbedingt dabei sein. Saarwinzer halten zusammen und unterstützen sich, weshalb der Kontakt gepflegt wird. Er gehört nicht zu der gelangweilten Prominenz, die sich mit einem eigenen Weingut ein Prestige-Hobby zulegt. Mindestens alle zwei Wochen ist er vor Ort und pendelt zwischen Potsdam und Kanzem. Das Gut zu erwerben und dennoch komplett in fremde Hände zu legen, wäre für Familie Jauch eine „seelenlose Geschichte“ geworden. Man habe ja keine Schraubenfabrik gekauft. Und Wein lebt vom Menschen, heißt die Devise. Mit seiner Ankunft scheint auch eine gewisse Zuversicht eingekehrt zu sein. Was einige Jahre als Last und Bürde galt, nämlich das elterliche Weingut zu übernehmen, kann sich die kommende Generation von der Saar wieder vorstellen. Auch der Tourismus rund um Kanzem hat sich beträchtlich erhöht. Aber nicht nur an der Saar ist der Hype um Jauch groß. So bildete sich zum Beispiel auf der ProWein vorm Von Othegraven Stand die längste Schlange: Jeder wollte, dass Günther Jauch ein Glas Saar-Riesling reicht. Diese Euphorie nimmt bisweilen aber auch irrationale Züge an: Angeblich sollen einige daran glauben, dass sich mit dem Quizmaster das Klima der Region verändert habe. Sicher ist allerdings, dass durch Günther Jauch der Blick der Öffentlichkeit auf die Saar gerichtet wurde und somit der Aufschwung, der dort schon begonnen hatte, besondere Unterstützung fand. Ein Sechser im Lotto sozusagen. Oder eher 15 Richtige bei Jauch.

„Geschäftsführer und Kellermeister Andreas Barth hat die Dinge offenbar gut im Griff, seine Weine haben in den letzten Jahren kaum Schwächen gezeigt." – Gault&Millau, 2016

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