Weingut Müller-Catoir

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Philipp David Catoir

Im Jahr 2002 trat mit Winzer Philipp David Catoir und Kellermeister Martin Franzen eine neue Generation von Winzern die Leitung im Weingut Müller-Catoir an. Eine traditions- und prestigeträchtige Aufgabe, die sie seit über einem Jahrzehnt mit viel Disziplin und Entschlossenheit sehr erfolgreich meistern. Die beiden talentierten Winzer produzieren Weine, bei denen weniger die Frucht im Vordergrund steht, sondern mehr ihre Mineralität, Feinheit und Differenziertheit. Grandiose 5 Sterne bei Eichelmann und 4 Trauben bei Gault&Millau würdigen die exzellenten Weine.

Philipp David Catoir
Müller-Catoir Riesling Sekt brut

Müller-Catoir Riesling Sekt brut

Riesling brut Pfalz

Der Sekt wurde nach traditionelle Flaschengärmethode hergestellt und reifte für 18 Monate auf der Flasche, wo er seinen eleganten Apfel- und Pfirsichduft und sein feinperliges Mousseux entwickelte.

12 00 * 16,00 €/L (0.75 L)

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Riesling Sekt brut

Müller-Catoir Riesling Sekt brut

Riesling brut Pfalz

12 00 * 16,00 €/L (0.75 L)

Haardt Weißburgunder trocken 2014

Müller-Catoir Haardt Weißburgunder trocken 2014

Weißburgunder trocken Pfalz
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12 80 * 17,07 €/L (0.75 L)

Weingut Müller-Catoir

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Weingut Müller-Catoir, eine Ikone des Pfälzer Weinbaus

Über 1800 Sonnenstunden im Jahr, Weinberge soweit man schauen kann und Hänge mit tausend rosa blühenden Mandelbäumen – da ist es kein Wunder, dass die ehemals bayerische Pfalz auch gerne als “deutsche Toskana” bezeichnet wird. Hier am Fuße des Haardtgebirges liegt auch das Weingut Müller-Catoir, ein Betrieb mit langer Tradition, der sich bereits seit neun Generationen im Familienbesitz befindet und viele der heute prägenden Persönlichkeiten der Pfälzer Weinwelt ausgebildet hat. Bis 1744 lassen sich seine Ursprünge urkundlich nachweisen. Eine absolute Besonderheit ist das traumhafte Erscheinungsbild des Gutshauses und seiner Umgebung: Am grünen Saum des Pfälzer Waldes ragt, schon von weitem sichtbar, das märchenhaft schöne Haardter Schloss über dem Neustadter Ortsteil empor. Ihm zu Füßen liegt im Ortskern von Haardt das ebenso hübsch anzusehende, denkmalgeschützte Gutsgebäude von Weingut Müller-Catoir. Im 18. Jahrhundert erbaut, wurde es im ausgehenden 19. Jahrhundert im neoklassizistischen Stil erweitert. So kann man hier heute das malerische Bild einer imposanten Gründerzeitfassade bewundern und den mediterran anmutenden Innenhof sowie das mächtige Säulenportal auf sich wirken lassen.

Fast 100 Jahre lang wurde das Weingut Müller-Catoir von Frauen geleitet, die den Besitz bis heute geprägt haben. Seit dem Jahr 2002 ist Philipp David Catoir der Inhaber des traditionsreichen Betriebs an der Weinstraße und führt es in Zusammenarbeit mit seinem Betriebsleiter und Kellermeister Martin Franzen. Das vielfach ausgezeichnete und allseits hochgelobte Weingut gehört seit 2004 dem Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter (VDP) an. Die lange Tradition des Familienguts in der Pfalz bringt eine große Verantwortung mit sich. Sie stellt Catoir vor die stetige Herausforderung, den Betrieb mit offenem Blick für Neues behutsam weiter zu entwickeln ohne mit dem, was sich bewährt hat, zu brechen.

Ökologischer Anbau als Tradition statt Trend

Eines der wichtigsten traditionellen Vermächtnisse im Weingut Müller-Catoir ist wohl das Motto “Aktivismus im Weinberg, Minimalismus im Weinkeller”, das sich wie ein roter Faden durch die vielen Jahre des Weinbaus zieht. So konzentriert sich die Arbeit hier in der Pfalz vor allem auf eine intensive Weinbergspflege. Der schonende Umgang mit den exzellenten Lagen ist dabei ganz selbstverständlich für Philipp David Catoir und sein Team. So sind der naturnahe Anbau mit organischer Düngung sowie Dauer-Begrünung und intensive Lauberziehung hier nicht bloß Folgen eines Trends, sondern wurden schon lange vor der allgemeinen ökologischen Bewegung ausgeübt. Seit dem Jahrgang 2015 ist das pfälzische Weingut auch offiziell ökologisch zertifiziert. Die Weine zeichnen sich seitdem durch das entsprechende Prädikat aus. Außerdem werden alle im Rhythmus des Jahres anfallenden Arbeiten im Weinberg sorgfältig in mühevoller Handarbeit erledigt. Zu diesen gehört der restriktive Rebschnitt im Winter, ergänzt durch gezielten Fruchtschnitt im Sommer, die gewissenhafte Bodenpflege sowie eine strenge Auslese kleinster Traubenpartien. Zudem weiß man im Weingut Müller-Catoir, dass Geduld und Ruhe das A und O für einen Winzer sind, der stilvolle, finessenreiche und elegante Weine erzeugen möchte. Deshalb werden die Trauben erst extrem spät verlesen. Die Moste gelangen hierdurch kalt in den Keller, wo sie dann langsam und ohne jeden Eingriff vergären. Der fertige Weißwein wird beim Abstich von der Hefe leicht filtriert und dann bis zur möglichst späten Flaschenabfüllung nicht mehr bewegt. Auf diese Weise entsteht die abwechslungsreiche Kollektion aus den spannenden Müller-Catoir-Weinen, die von verschiedenstem Terroir geprägt sind. Die Hauptrebsorte im VDP-Betrieb ist eindeutig der Riesling, der stolze zwei Drittel der Rebfläche einnimmt. Doch außer dem Riesling werden im Weingut Müller-Catoir ebenfalls Weißburgunder und Grauburgunder, Rieslaner, Muskateller, Scheurebe und Spätburgunder angebaut. Der Fokus liegt damit klar auf Weißwein.

Große Terroirweine von Müller-Catoir

Die Weinberge, auf denen die Weine von Weingut Müller-Catoir wachsen, liegen vor allem in Haardt und Gimmeldingen in der Mittelhaardt und befinden sich zu 30 Prozent in der Ebene und zu 70 Prozent am Hang. Ihre sehr unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten reichen vom hier typischen Buntsandstein und schwerem Letten über Löss bis zu lehmigem Kies. Die exquisitesten Lagen des Weinguts sind der Mandelgarten und der Bürgergarten “im Breumel”, die beide als VDP.Große Lage klassifiziert sind. Hier wachsen die besten Weine von Weingut Müller-Catoir wie Riesling Auslesen und ein Großes Gewächs. Als eine der wärmsten Regionen Deutschlands ist die Pfalz für den Weinbau wie geschaffen. So profitieren Riesling und Co. hier nicht nur von besonderem Terroir, sondern auch vom Klima, das eine gute und gesunde Reife bedingt. Das Ziel von Philipp David Catoir und Martin Franzen ist es, stets höchst individuelle Weine zu kreieren, die mit Finesse, Mineralität und Eleganz überzeugen. Die Erkenntnisse aus jahrhundertelanger Erfahrung im Weinbau in Verbindung mit dem Feingefühl für kleinste Details hilft dem Team dabei, charaktervolle Weine im ganz eigenen Stil zu erzeugen. Dass dies immer wieder aufs Beste gelingt, zeigen zahlreiche Auszeichnungen und Preise für die kompromisslos erzeugten Pfalz-Weine. Sie werden zu Empfängen und sogar königlichen Hochzeiten genossen und Robert Parker zählt die Erzeugnisse des Traditionsbetriebs an der Weinstraße gar zu den besten trockenen Weinen der ganzen Region. Das Weingut Müller-Catoir ist für ihn dabei ganz klar „das bedeutendste Weingut der Pfalz". Auch in den renommierten Weinführern wird das Weingut in hohem Maße gelobt und die Weine werden regelmäßig mit hervorragenden Punktzahlen ausgezeichnet. Der national wie international hochgeschätzte Weinführer Gault&Millau (2017) bezeichnet Müller-Catoir sogar als einen „Donnerhall in der Weinszene" und würdigt das aktuelle Sortiment mit hervorragenden vier Trauben. Ein wahrhaft beeindruckender Lobgesang, dem sich der Eichelmann 2017 nur anschließen kann – mit sensationellen fünf Sternen gehört das traditionsbewusste Weingut aus der Pfalz zu den best-prämierten Erzeugern des aktuellen Jahrgangs.

„In Anbetracht seiner außergewöhnlichen Vielfalt an Spitzenweinen ist Müller-Catoir das bedeutendste Weingut der Pfalz." – Robert Parker

Der Vertreter einer langjährigen Familientradition

Philipp David Catoir wurde das Weingut Müller-Catoir im Jahre 2002 von seinem Vater Jakob Heinrich Catoir übergeben. Seit jeher ist er nicht nur verantwortlich für ein ganzes Weingut, nein, er ist außerdem der Repräsentant einer traditionsreichen Hugenottenfamilie und deren Geschichte. Bis 1744 lassen sich die Ursprünge des Betriebs urkundlich nachweisen. Jahrzehntelang war das Weingut der Familie Catoir der unangefochtene Vorzeigebetrieb in der Region und wurde sogar fast 100 Jahre lang von Frauen geleitet, die den Besitz bis heute geprägt haben. Heute ist Philipp David Catoir Herr des Familienanwesens und außerdem Besitzer der 21 Hektar Weinberge, die sich vom Dorf Haardt Richtung Rheinebene hinab schwingen.

Neues entdecken und Altes bewahren – der Leitgedanke des jungen Winzers

Philipp David Catoir betreibt das Weingut Müller-Catoir heute in der neunten Generation. Zusammen mit dem an der Mosel geborenen Kellermeister Martin Franzen, der ebenfalls seit 2002 im Weingut tätig ist, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, das Weingut zwar nach alten Traditionen, aber im neuen Glanz fortzuführen. Philipp David Catoir möchte den Betrieb behutsam weiterentwickeln und offen für Neues sein, ohne mit dem, was sich bewährt hat, zu brechen. Der Kellermeister Martin Franzen wurde 2006 von Robert Parker in die Liste der „Wine Personalities of the Year“ aufgenommen. Er studierte in Geisenheim und Dijon und war danach an der Nahe und in der Ortenau tätig. Die Philosophie des zweiköpfigen, perfekt aufeinander eingespielten Teams ist ganz einfach: „Wir investieren viel Zeit in unsere Weinberge.“ Angefangen bei den im Rhythmus der Jahreszeiten anfallenden Aufgaben im Weinberg, über die selektive Lese von Hand, die langsame Vergärung und den schonenden Ausbau im Keller bis zu möglichst später Füllung. So entstehen die eleganten, finessenreichen und kompromisslos individuellen Weine des Weinguts Müller-Catoir.

Die Pfälzer Winzer und der Klimawandel

In einer der wärmsten Regionen Deutschlands lebend, haben die Pfälzer Winzer bislang vom fast mediterranen Wetter profitiert. Wenn sich jetzt irgendjemand mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzen muss, dann sind sie es. Und trotzdem hält Philipp David Catoir nichts davon, andere Rebsorten auszubauen. „Das wäre zu kurz gedacht“, berichtet der junge Winzer in einem Online-Magazin. Im Gegenteil, man müsse tagtäglich auf die veränderten Klimabedingungen reagieren. So zum Beispiel lässt er mittlerweile die oberen Blätter am Weinstock wachsen, damit sie die Trauben vor dem UV-Licht schützen. Doch am meisten fürchtet Catoir den Hagel. Nach heißen Tagen im Sommer schlägt das Wetter oft um und der Himmel wird schwarz. Wenn der Hagel zu wüten beginnt, zerstört dieser oft mehrere Hektar Rebfläche. Leider kann kein Winzer gegen solche Wetterbedingungen vorgehen. Catoir profitiert davon, dass seine Lagen weit genug auseinander liegen. Ein Hagelschauer kann so nie eine zu große Fläche vernichten. Die allgemein hohen Temperaturen, die der Klimawandel mit sich bringt, spielen hierzulande noch eine Weile den Winzern zu. David Philipp Catoir nutzt die klimatischen Veränderungen, so gut es geht, zu seinem Vorteil. Vielleicht ist auch das einer der vielen Gründe warum die Weine aus dem Weingut Müller-Catoir so gut schmecken!

„Müller-Catoir, das ist noch immer ein Name wie ein Donnerhall in der Weinszene. Ein Weingut, welches den Ruf der Pfalz von den 1960ern bis hinein in die frühen Nullerjahre in starkem Maße mitbestimmt hatte." – Gault&Millau, 2017

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