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    Primitivo Salento trocken 2015

    Cantine Paolo Leo Primitivo Salento trocken 2015

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    Cantine San Marzano Talò Primitivo di Manduria 2015

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    Primitivo Salento 2016

    Cantine Paolo Leo Primitivo Salento 2016

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    Primitivo del Salento

    Vigneti Reale Primitivo del Salento "Rudiae" 2015

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    Doppio Passo Primitivo 2016

    Casa Vinicola Botter Doppio Passo Primitivo 2016

    Primitivo trocken Italien
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Primitivo Wein

Während man ihn in Kalifornien als Zinfandel kennt, ist den Italienern dieser Rotwein als Primitivo geläufig. Die Beeren dieser Rebsorte enthalten viel Zucker, weshalb Primitivo Weine einen hohen Alkoholgehalt von bis zu 15% erreichen können. Charakteristisch für den Primitivo sind pfeffrige Aromen und Duftnoten, die an Zimt und Waldbeeren erinnern. Wird er in geeigneten Weinbauregionen angebaut, ist der Primitivo äußerst resistent gegenüber Krankheiten und Schädlingen. In die USA gelang diese Rebsorte bereits im frühen 19. Jahrhundert, als der aus Long Island stammende Weinbauer George Gibbs sie aus Wien importierte. Zu dieser Zeit hat sich wahrscheinlich auch der Begriff Zinfandel in den USA eingebürgert, da die Wein Sendung irrtümlicherweise als "Zierfandler" deklariert wurde - eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in der Nähe der österreichischen Gemeinde Gumpoldskirchen kultiviert wird. Bereits 1919 zählte der Primitivo unter seinem Synonym Zinfandel in den USA zu den populärsten Weinsorten und fand auch trotz der Prohibition zahlreiche Abnehmer.

Mit Beginn der 1960er Jahre begannen sich Ampelographen für die Ursprünge des amerikanischen Zinfandel zu interessieren und der amerikanischer Forscher Austin Goheen wurde während eines Aufenthaltes in Italien auf den Primitivo aufmerksam. Er brachte die Rebsorte mit zurück in die USA und war überzeugt davon, das europäische Gegenstück zum Zinfandel entdeckt zu haben. Der endgültige Beweis dafür, dass es sich beim Zinfandel und dem Primitivo um ein und die selbe Rebsorte handelt, konnte allerdings erst im Rahmen einer genetischen Untersuchung im Jahr 1999 erbracht werden.

Ungeklärt blieb aber weiterhin der Ursprung des Primitivo selbst, der lange Zeit auf die Region Apulien im Südosten Italiens verortet wurde. Weitere Nachforschungen ergaben allerdings, dass die Rebsorte auch hier erst seit etwa 250 Jahren kultiviert wurde und somit anderen Ursprung haben musste. Carole Meredith, die Önologie-Professorin die auch die genetische Gemeinsamkeit von Zinfandel und Primitivo aufdeckte, folgte Indizien, nach denen der Primitivo ursprünglich von Kroatien aus nach Italien gelangt sei. Durch die Analyse hunderter Proben verschiedener Rebsorten konnte sie so schließlich 2001 das Geheimnis lüften. Der Vorfahre des Primitivo war eine alte Rebsorte aus dem Grenzgebiet zwischen Ungarn und Kroatien mit dem Namen Crljenak. Diese äußerst robuste Rebsorte, deren Namen übersetzt "der Rötliche" heißt, wurde auf Grund des günstigeren Klimas vor allem in der Region Dalmatien im südlichen Teil Kroatiens kultiviert. Sie gelang schließlich bis in den Südosten Italien und brachte hier, zwischen malerischen Dörfchen und feinen Sandstränden, den heutigen Primitivo hervor. Das wichtigste italienische Anbaugebiet des Primitivo ist weiterhin Apulien, wo der Wein unter der DOC (Denominazione di origine controllata) Ursprungsbezeichnung "Primitivo di Manduria" geschützt ist. Hier in Süditalien gilt die Rebsorte inzwischen zu den wichtigsten Rotweinsorten.

Seinen Namen verdankt der Primitivo übrigens der Tatsache, dass er früh die volle Reife erlangt - "primo" bedeutet der "erste" auf Italienisch. Die bläulichen oder auch leicht rötlichen Beeren weisen eine längliche Form auf und wachsen äußerst kompakt, mit nur wenig ausgeprägten Stilen. Eine Besonderheit des Primitivo besteht darin, dass die Trauben unterschiedlich schnell ausreifen. So kann es vorkommen, dass die Weinlese in mehreren Durchgängen erfolgt und eine maschinelle Ernte kaum möglich ist. Abgesehen davon ist der Primitivo jedoch eine robuste und leicht zu kultivierende Rebsorte, die sehr widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten ist. Diese Vitalität macht es möglich, dass in Italien Rebstöcke des Primitivo zu finden sind, die bereits ein Alter von 100 Jahren erreicht haben. Lange wurde die Rebsorte nur als Verschnittpartner verwendet, um ihre intensive Farbe an Cuvées weiterzugeben. Inzwischen wird der Primitivo aber auch oft sortenrein ausgebaut. Primitivo Weine sind sehr körperreich, mit Aromen von Schokolade, Rosinen und reifen Früchten. Im Barrique ausgebaut, sind auch eindeutige Vanillenoten auszumachen. Vom Farbton her präsentiert sich der Wein in einem tiefen rubinrot. Am besten geeignet ist ein Primitivo Wein zu Wildgerichten und Schmorbraten.

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