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Prosecco & Secco

Prosecco ist ein offiziell geschützter Begriff und bezeichnet ausschließlich die Perlweine, die aus der Provinz Treviso in der italienischen Region Venetien stammen. Da der Perlwein auch in Deuschland begehrt ist, bildete sich hier der Secco als Unterweinart heraus. Secco kann aus den verschiedensten Rebsorten gekeltert werden, weswegen er oft in harmonischen Cuvées in Erscheinung tritt. Bis vor wenigen Jahren war Prosecco eigentlich die Bezeichnung einer weißen Rebsorte, die heute Glera genannt wird und aus welcher man hauptsächlich Perlwein, Prosecco frizzante, aber auch Schaumwein, Prosecco spumante, und herkömmliche Stillweine keltert. Heute dient Prosecco also ausschließlich der Herzkunftsbezeichung der italienischen Tropfen, somit dürfen sich Perl- und Schaumweine nur Prosecco nennen, wenn sie aus dieser bestimmten Region kommen. Perlweine werden mit Kohlensäure versetzt und präsentieren somit ein aufregend prickelndes Erlebnis. Die Kohlensäure kann auch aus der ersten oder zweiten Gärung stammen, aber der Kohlensäuredruck darf 2,5 Bar nicht übersteigen. Wird dieser Wert überschritten, zählt das Erzeugnis zur Kategorie der Schaumweine.

Zwischen den Begriffen Sekt, Secco und Prosecco kommt es oft zu Verwechslungen. Sekt ist Schaumwein, Secco ist die deutsche Variante von Prosecco, beides sind Perlweine. Dass deutscher und italienischer Perlwein verschiedene Bezeichnungen haben, hat auch einen guten Grund. Prosecco ist ursprünglich eine sehr alte Weißweinsorte, die nur in einem ganz bestimmten Teil von Venetien im Nordosten von Italien anzutreffen ist. Aus ihr werden Perlwein (Prosecco Frizzante) und auch Schaumwein (Prosecco Spumante) gekeltert. Seit dem Jahr 2010 dient der Name Prosecco aber nicht mehr für die Rebsorte, sondern ausschließlich als Bezeichnung für die Herkunft dieser Weine. Die Rebsorte wurde zur Glera umgetauft. Prosecco ist ein geschützter Begriff, so dürfen sich nur Weine nennen, die auch aus dieser Weinbauregion in Italien stammen.

Die Geschichte des Proseccos, und damit des Perlweins, reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Der leichte Wein wurde zwischenzeitlich zu einem echten Trendgetränk - das zog allerdings auch Qualitätsverlust mit sich. Erst mit der Zeit konnte der Prosecco sein postives Image zurückerobern und stammt offiziell nach dem geschützten Begriff nur noch aus der Provinz Treviso in Venetien, Italien. Da der Perlwein in Deutschland aber wieder so populär geworden war, mussten auch die deutschen Winzer reagieren. Gerade im Sommer steigt die Nachfrage nach Perlwein jedes Jahr rasant an, denn durch den geringeren Alkoholgehalt bietet sich der Perlwein besonders für die heiße Jahreszeit an. Deswegen wird auch in Deutschland fleißig Perlweine aus den verschiedensten Rebsorten hergestellt. Diese werden dann schlicht und einfach Secco genannt und begeistern die Liebhaber genauso wie ihre italienischen Pendants.