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    Dócil Loureiro Branco 2017

    Niepoort Dócil Loureiro Branco 2017

    Loureiro trocken Portugal
    ausverkauft

    11 60 * 15,47 €/L (0.75 L)

Loureiro

Die Rebsorte Loureiro wird überwiegend im Norden Portugals angebaut, wo sie zu bekannten weißen Vinho Verde Weinen der Minho Region verarbeitet wird. Auch in der spanischen Region Galizien finden sich kleinere Rebflächen dieser Weißweinsorte. Hier in Spanien ist die Rebe als Lourerira bekannt und wird vor allem in Rias Baixas zur Erzeugung von Weißweincuvées verwendet, oftmals im Verschnitt mit der vorherrschenden Rebsorte dieser Region, der Albariño. Der Name Loureiro bedeutet "Lorbeer" und bezieht sich auf den typischen, lorbeerähnlichen Geruch, der die Loureiro Weine auszeichnet. Diese Weine haben eine exzellente Säure und einen niedrigen Alkoholgehalt. Sortenreine Loureiro Weine sind in letzter Zeit populärer geworden, aber traditionell enthalten die Weine aus Vinho Verde auch Trajadura und Paderna (der in Minho gebräuchliche Name für die Rebsorte Arinto). Diese unkomplizierten und erfrischenden Weine, sind allerdings anfällig für eine vorschnelle Oxidierung. Daher werden sie immer häufiger mit etwas CO₂ abgefüllt, um so eine optimale Qualität zu garantieren und ihnen gleichzeitig eine gewisse Spritzigkeit zu verleihen.

Loureiro zählt zu den Rebsorten, die viele Weingenießer schon einmal getrunken haben, oftmals jedoch ohne dies zu wissen. In Portugal sind über 2.400 Hektar Anbaufläche mit dieser Rebe bepflanzt, von denen sich die meisten in der Region Vinho Verde befinden. In dieser Weinbauregion werden zahlreiche verschiedene Rebsorten angebaut und die Etiketten der hier abgefüllten Weine geben nur selten Auskunft darüber, welche Rebsorten alle im Cuvée enthalten sind. In Portugal ist es generell üblich, verschiedene Weine zu einer Assemblage zusammenzufassen, da nur wenige ausländische Verbraucher mit den zahlreichen unterschiedlichen Rebsorten des Landes vertraut sind. So kann es vorkommen, dass man mit einem portugiesischen Wein ein Dutzend verschiedener Rebsorten genießt, ohne sich dessen jedoch bewusst zu sein oder überhaupt zu wissen, welche Reben genau im Cuvée enthalten sind. Auch wenn sortenreine Loureira Weine in Portugal etwas häufiger geworden sind, so findet man Cuvées dennoch weitaus häufiger am Markt. Als hauptsächlich portugiesische Rebe ist also auch der Loureiro oft als Verschnittpartner mit anderen Rebsorten anzutreffen. Die Rebe kann sehr aromatisch sein und wird oft mit dem Minho, dem Trajadura oder anderen Weißweinsorten aus den nördlichen Regionen Portugals verschnitten.

Im Nordwesten Spaniens ist die Rebsorte Loureira ebenfalls vertreten. Sie wächst hier auf rund 600 Hektar und wird noch öfter als in Portugal im Cuvée mit anderen Rebsorte ausgebaut. Der mit Abstand wichtigste Verschnittpartner ist hier der Albariño, der eine gewisse genetische Ähnlichkeit zum Loureiro aufweist und möglicherweise sogar mit dieser Rebe verwandt sein könnte. Ebenfalls im Nordwesten Spaniens ist vereinzelt eine seltene, beinahe ausgestorbene Rebsorte mit dem Namen Loureiro Tinto zu finden, die möglicherweise eine Mutation des Loureiro ist. Der Name Loureiro Tinto wird manchmal auch als Synonym für die Rebsorte Mencia verwendet, obwohl zwischen diesen Reben keinerlei Verwandtschaft festgestellt werden konnte.