Wilhelmshof (Zeige mir alle Weine von diesem Weingut)
Auf dem Wilhelmshof weiß man, exzellente Weine und Sekte stehen und fallen mit dem Weinberg. Hervorragende Lagen kombiniert mit umweltbewusstem Anbau lassen Weinfreunde schwärmen. Video der Weingutspräsentation
Die Kritiker über Wilhelmshof
„Bei den Stillweinen stellen wir bei den letzten drei Jahren stabile Qualität auf hohem Niveau fest.“— Gault Millau, 2011
„In diesem Jahr sind die Sekte hervorragend und spannend wie in den Vorjahren (…). Die Weißweine (…) stehen den Sekten nicht nach (...), sind elegant und reintönig mit viel Substanz.“— Eichelmann, 2011
Über Wilhelmshof
Schon im frühen 17. Jahrhundert wurde der Wilhelmshof an der Südlichen Weinstraße das erste Mal urkundlich erwähnt und entwickelte sich ab 1949 zum Wein- und Sektgut Wilhelmshof. 1975 haben Christa Roth-Jung zusammen mit ihrem Ehemann Herbert Roth die Leitung von Weingut Wilhelmshof übernommen. Seit 2010 bewirtschaftet das junge Önologenpaar Barbara Roth und Thorsten Ochocki das Gut. Das Credo der Wilhelmshof-Familie ist kompromisslose Qualitätserzeugung, was sich sowohl im Weinbau als auch in der Produktion widerspiegelt. Belohnt wird das Gut Wilhelmshof dafür mit vielfach preisgekröntem Wein und Sekt. Das Klima an der Südlichen Weinstraße ist das mildeste in Deutschland und fast mediterran. So sind die Wilhelmshöfer Spitzenlagen “Siebeldinger Im Sonnenschein” und “Frankweiler Kalkgrube” nach Süden ausgerichtet, über 250 Millionen Jahre alt und haben einen einzigartigen Boden. Dieser besteht vor allem aus Buntsandsteinverwitterung und Muschelkalk und ist ideal für den Riesling und die Burgundervariationen vom Wilhelmshof.
Das Weingut Wilhelmshof bestockt seine Rebfläche zu gleichen Teilen mit Riesling, Weißburgunder und Spätburgunder: Nur ein kleiner Teil wird von Grauburgunder und diversen anderen Sorten eingenommen. Die Familie Roth setzt auf starken Beschnitt der Rebfrüchte, damit der kleine Ertrag ein optimales, qualitativ hochwertiges Ergebnis erzielen kann. Von erfahrener Hand wird jeder Wilhelmshof-Rebstock mehrmals gelesen, erst die reifen, gesunden Trauben für den Sekt, danach Schritt für Schritt die Trauben für den Wein unterschiedlicher Qualität. Im sandsteinernen Fasskeller vom Weingut Wilhelmsdorf aus dem Jahre 1722 lagern Weißweine und Sektgrundweine fast ausschließlich in Stahltanks. Die Wilhelmshof-Rotweine dagegen dürfen sich ein bis zwei Jahre in Holz- und Barriquefässern entfalten, welche im durch den Sandstein ausgeglichen feuchten Raum perfekte Lagerungsbedingungen haben. Der auch in Brut-Qualität käufliche Top-Sekt von Wilhelmsdorf wird, wie 4000 andere Sekt-Flaschen, im Rüttelkeller täglich per Hand gerüttelt. Der flaschengegorene Winzer-Sekt machte das Weingut Wilhelmshof erst berühmt. Das Weingut Wilhelmshof erhielt bereits mannigfache Preise und Auszeichnungen für seine Produkte, darunter "Bester deutscher Spätburgunder" und den Staatsehrenpreis. Was auch immer man bevorzugt, ob die cremig-gehaltvollen, fruchtig-weißen Burgunder, den nach Waldbeeren duftenden, gehaltvollen Spätburgunder oder den frischen, spritzig-trockenen Sekt: Wilhelmshof hat die drei Trauben vom Gault Millau unbedingt verdient.
Steckbrief
| Gründungsjahr | 1949 |
|---|---|
| Inhaber | Familie Roth-Ochocki |
| Kellermeister | Thorsten Ochocki |
| Mitgliedschaften | Nein |
| Größe | 18 Hektar |
| Jahresproduktion | 80000 Flaschen |
| Durchschnittsertrag | 65 hl/ha |
| Sehenswürdigkeiten | Rüttelkeller |
| Region | Pfalz |
| Terroir | Buntsandsteinverwitterung, Muschelkalk |
| Beste Lagen | Siebeldinger im Sonnenschein, Frankweiler Kalkgrube |
