Weingut Knewitz
Über Knewitz
Tobias Knewitz in seinem Keller / Foto: Robert Dieth
Das Weingut Knewitz liegt mitten im rheinhessischen Rebhügelland in Appenheim. Seit mehreren Generationen wird dort routiniert und mit Liebe Wein hergestellt. Doch erst seit der 20-jährige Tobias Knewitz aktiv den Ablauf auf dem Gut mitbestimmt, kam mit dem frischen Wind die erste Traube im Gault Millau dazu. Selbst Stuart Pigott, seines Zeichens unbestechlicher Weinkritiker, zeigte sich beeindruckt. 2008 hat der Jungwinzer Knewitz einen Silvaner erzeugt, der laut Pigott so gut waren, dass er „bei einer Blindprobe geschworen hätte, der Verantwortliche müsste schon einige Jahre Erfahrung hinter sich haben!“ Das Urteil des renommierten Wein-Journalisten ist uns zwar nicht bedingungslos heilig aber nimmt dennoch einen bedeutenden Stellenwert ein. Wir waren sehr gespannt auf den Silvaner: Die fränkischste Sorte, die uns einfiel, sollte - ausgerechnet im Riesling-Rheingau angebaut - ein wahrer Genuss sein!? Die Skepsis verflog rasch; die Silvaner von Knewitz sind mineralisch, komplex und geschliffen, weiter bezirzen sie mit einer pikanten Würze und das schon in der Basis. Erstaunen machte sich auch breit, als wir einen Blick auf den Rebsortenspiegel warfen: Spät- und Weißburgunder, St. Laurent und Dornfelder wird auf Weingut Knewitz ebenso kultiviert wie Sauvignon Blanc und Portugieser. Die Rieslinge beeindrucken mit Terroir-Charakter vom Kalkgestein und mit einem salzigen Mundgefühl, dass man ungläubig ob des Könnens von Tobias Knewitz aus dem Staunen kaum herauskommt. Eigenwillig auch die Kernlage die er bewirtschaftet: Die etwas in Vergessenheit geratene Exposition Hundertgulden in Appenheim mit ihrer weichen Kalksteinauflage ist ungemein carbonatreich. Mineralische doch bekömmliche Weine resultieren daraus. Die Riesling-Beeren von dort sind von geringem Gewicht, dafür aber ungemein dicht, feinfruchtig und ursprünglich. Die mineralische Frische macht die Weine von Weingut Knewitz zu Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten. Und genauso soll es sein, meint der sympathische Aufsteiger, der sein Handwerk bei Top-Winzern wie Philip Kuhn gelernt hat. Das Weinbau-Studium an der angesehenen Forschungsanstalt Geisenheim wird ab Herbst die hohe Kunst vervollständigen. Ein Studium hält Knewitz natürlich nicht davon ab, auch weiterhin auf dem elterlichen Weinhof als Kellermeister tätig zu sein. Die ambitionierte Einstellung und die versierte Kompetenz haben mächtig Eindruck hinterlassen. Wir hoffen, wir können Sie für den Jungwinzer aus Rheinhessen und seine Weine ebenfalls begeistern. Eine echte Offenbarung, die Sie kennen lernen sollten.
| Steckbrief | |
|---|---|
| Gründungsjahr | 1970 |
| Inhaber | Gerold Knewitz |
| Kellermeister | Tobias Knewitz |
| Größe | 19 Hektar |
| Jahresproduktion | 85.0000 Flaschen |
| Region | Rheinhessen |
| Terroir | Kalkstein, Mergel, toniger Lehm, Lehm |
| Beste Lagen | Appenheimer Hundertgulden, Algesheimer Goldberg |
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Der Winzer: Tobias Knewitz
Tobias Knewitz - der sympathische Jungwinzer hat bei Top-Winzern wie Philip Kuhn gelernt und schließt nun ein Weinbau-Studium an der angesehenen Forschungsanstalt Geisenheim an. Tobias ist Jahrgang 1991 und produzierte 2005 seinen ersten Wein. Die erste Traube im Gault Millau folgte im Jahr 2011. Sein Ziel: "An die Grenzen gehen" und kein "Wischiwaschi".
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"Der junge, erfrischende Tobias Knewitz (…) steigert sich sogar noch. Ganz starke Weine, die ein Geheimnis zu haben scheinen." - Gault Millau, 2012
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„...bei einer Blindprobe hätte ich geschworen, der Verantwortliche müsste schon einige Jahre Erfahrung hinter sich haben!“ - Stuart Pigott
Weine von Knewitz
"Dies ist der nächste Aufsteiger aus Appenheim (…). Seine Silvaner sind mineralisch, komplex, geschliffen - und zeigen bereits in der Basis Würze. (…) Knewitz' Credo: "Ein toller Wein muss ein Geheimnis haben!" Dem schließen wir uns rückhaltlos an."— Gault Millau 2011
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Riesling vom Kalkfels trocken 2012
von Knewitz
Monumentale Kalkeinlagerungen finden sich im Goldberg und Hundertgulden. Von diesen und benachbarten Weinbergen stammt dieser mineralische Riesling. -
Sauvignon Blanc trocken 2012
von Knewitz
Handlese, schonende Traubenpressung und besondere Hefelagerung machen diesen Sauvignon Blanc zu einem spannenden Genuss. -
Riesling trocken 2012
von Knewitz
Mit unter 3 g RZ ist dieser Riesling knackig trocken, hat eine tolle kräutrige Nase, ein herrlich saftigen Geschmack und ist eigentlich viel zu gut für ein Basisriesling -
Grüner Silvaner trocken 2012
von Knewitz
Der typische fruchtig leichte Silvaner mit einem Duft von Banane und Stachelbeere und saftigem leichtem Gaumen mit wenig Säure. -
Chardonnay 2012
von Knewitz
Ein sehr feiner und runder Wein, der deutlich vom Barrique und von Spontanvergärung geprägt ist. -
Gau Algesheimer Chardonnay trocken 2011
von Knewitz
Gülden schimmert er im Glas, der gehaltvolle, duftige, den Gaumen voll auskleidende Chardonnay von Format von Newcomer Knewitz -
Spätburgunder Rotwein trocken 2010
von Knewitz
Als Gutswein des Hauses ist der Spätburgunder die Visitenkarte in der Roten Fraktion von Knewitz und macht ihr alle Ehre. Vollmundig, fruchtig und mineralisch. -
Ingelheimer Spätburgunder trocken 2012
von Knewitz
Für einen Rotwein ungewöhnlich mineralisch und mit schönen beerigen Spätburgunder Noten. Ein toller trockener Wein mit Potenzial. -
Weißer Burgunder trocken 2012
von Knewitz
Der Weißburgunder kommt mit einem reifen, feinwürzigen Bukett daher und überrascht mit zarter Mineralik im Mund, die sich mit der tollen Cremigkeit verbindet. -
Appenheimer Riesling Kalkstein trocken 2012
von Knewitz
Ein eigensinniger Riesling wie der Charakter seines jungen Erschaffers. Eine spannende Nase von Feuerstein mit Noten von Mandarine und Efeu.
