Weingut Karthäuserhof
Über Karthäuserhof
Der Ursprung von Weingut Karthäuserhof bei Trier geht auf das Jahr 1335 zurück, als Karthäusermönche das Gut als Schenkung erhielten und dort fortan Landwirtschaft und Weinbau betrieben. Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte der Karthäuserhof schließlich in die Hände der Familie Rautenstrauch, die das Weingut Karthäuserhof in den folgenden drei Generationen zu Weltruhm führte. 1986 übernahm schließlich mit Christoph Tyrell die sechste Generation der Familie die Weinguts-Leitung und in den folgenden Jahren wurde viel Wert auf den Ausbau trockener Weine gelegt.
Die Rebstockfläche vom Karthäuserhof auf dem Eitelsbacher Karthäuserhofberg macht etwa 19 Hektar aus, die zu 90 % mit Riesling und zu 10 % mit Weißburgunder bepflanzt ist. Der Steilhang bietet mit verwitterten Schieferböden perfekte Bedingungen für den Mosel-Riesling, während der Weißburgunder auf der nach Südwesten abdrehenden, etwas flachereren, lehmhaltigen Seite des Eitelsbacher Karthäuserhofbergs steht. Der mit biologischen Düngern genährte Boden ist hochmineralisch und weist Eisenadern auf, die dem Wein vom Weingut Karthäuserhof schon seit Jahrhunderten ihre ganze besondere Würze verleihen und wärmespeichernd wirken. Riesling-Reben profitieren besonders davon, da sie eine lange Reifedauer haben. Die Reben werden auf geringen Ertrag geschnittenen, die Trauben-Lese erfolgt spät und ermöglicht so eine einzigartige Qualität in der Flasche. Das Weingut Karthäuserhof erfuhr mit Christoph Tyrell einige Neuerungen, unter anderem läßt der Winzer sämtliche Weine nur noch in Edelstahlstanks ausbauen, wofür der gutseigene Gewölbekeller das perfekte feuchtstabile Klima liefert. Das Motto vom Weingut Karthäuserhof ist, so wenig wie möglich in den Wein-Werdungsprozess einzugreifen und dem Rebensaft so eine eigene Entfaltung zu ermöglichen. Das Weingut Karthäuserhof ist ein VDP-Mitglied und füllt jährlich etwa 140.000 Flaschen seiner mineralischen Riesling- und Weißburgunder-Weine ab, die mit charakteristischer Fruchtigkeit und kräftiger Hintergrundsäure überzeugen.
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| Steckbrief | |
|---|---|
| Gründungsjahr | 1335 |
| Inhaber | Christoph Tyrell |
| Kellermeister | Christian Vogt |
| Mitgliedschaften | VDP |
| Größe | 19 Hektar |
| Jahresproduktion | 140,000 Flaschen |
| Sehenswürdigkeiten | Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, historisches Probierzimmer, Park |
| Region | Mosel |
| Terroir | Schiefrige Devonverwitterung |
| Beste Lagen | Eitelsbacher Karthäuserhofberg |
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Der Winzer: Christoph Tyrell
Als Tyrell vor 25 Jahren das Gut übernahm, stand es kurz vor dem Untergang. Christoph Tyrell, eigentlich gelernter Jurist, schaffte es - mit viel Ehrgeiz und Leidenschaft - den Hof zum Vorzeigegut zu machen. Durch die Freundschaft zu alteingesessenen Jecken kam Tyrell in den 80ern zur "Karnevalsgesellschaft Trierer Heuschreck". Für ihn bedeutet Karneval Selbstironie und Abstand vom Alltag.
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Christoph Tyrell ist Winzer des Jahres 2005 (Gault Millau), sowie Winzer des Jahres 1997 (Der Feinschmecker).
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„Die Rieslinge besitzen Schmelz und Frische, sind ungeheuer animierend (...). Das Große Gewächs ragt allerdings nochmals heraus!“ - Eichelmann, 2011
Weine von Karthäuserhof
„Im Jahrgang 2009 gehören die trockenen Rieslinge zu den Besten der Kollektion!“— Gault Millau, 2011
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Schieferkristall trocken 2012
von Karthäuserhof
Klangvoller Name und reinrassige Herkunft. Anklänge von Cassis, Pfirsich, Erdbeere und Maracuja. Eine dezente Restsüße verbleibt dem Schieferkristall. -
Schieferkristall feinherb 2012
von Karthäuserhof
Rassig und betont frisch, dabei jedoch lagerfähig. Aufgrund der hohen Extraktwerte hat er einen würzigen und herzhaften Charakter. -
Karthäuserhof Ruwer-Riesling QbA trocken 2012
von Karthäuserhof
Typisch für Ruwer-Wein zeichnet er sich durch die unverkennbare mineralische Note und die kräftige Fruchtsäure aus. Hinzu kommt ein Bukett von Cassis, Pfirsich, Erdbeere und Maracuja. -
Karthäuserhofberg Großes Gewächs trocken 2012
von Karthäuserhof
Der Winzer bezeichtet ihn als "Aristokrat" - Gehaltvoll mit vielen Nuancen und einem exotischen Fruchtspiel. Opulenz von subtiler Art. -
Karthäuserhofberg Spätlese 2012
von Karthäuserhof
Tolle Fruchtaromen von schwarzer Johannisbeere, Banane und Grapefruit. Die üppige, aber nicht überladene Süße ist von einer tiefgründigen Mineralität getragen. -
Karthäuserhof Ruwer-Riesling QbA feinherb 2012
von Karthäuserhof
Feinherb ausgebaut, leicht und fein mit einem würzig-rassigen und herzhaften Wesen. Die Restsüße kennzeichnet den Karthäuserhof-Weißwein. -
Karthäuserhofberg Kabinett 2012
von Karthäuserhof
Das hervorstechende Merkmal des fruchtsüßen Rieslings ist seine attraktive Saftigkeit reifer Rieslingtrauben, dafür am Gaumen deutlich schiefrige Mineralität. -
Karthäuserhof Alte Reben Spätlese trocken 2012
von Karthäuserhof
Aus den Gesteinstiefen ziehen die alten Reben wertvolle Nährstoffe, die dem Riesling eine enorme mineralische Tiefe verleihen. Dazu Duft von reifen Mirabellen. -
Riesling Tyrell's Edition Premium Spätlese*** trocken 2012
von Karthäuserhof
Ein großer Wein aus einem außergewöhnlich guten Jahrgang mit reiner Schiefermineralik und komplexer Frucht. -
Karthäuserhofberg Großes Gewächs trocken 2011
von Karthäuserhof
Der 2012 Jahrgang des sogenannten "Aristokrats" - Gehaltvoll mit vielen Nuancen und einem exotischen Fruchtspiel. Opulenz von subtiler Art. -
Karthäuserhofberg Beerenauslese Nr. 53 2011
von Karthäuserhof
Eine echte Rarität - mit dem Duft von Dörrobst, Honig und floralen Noten -
Karthäuserhofberg Eiswein Nr. 49 2012
von Karthäuserhof
Eine absolute Rarität mit einem Füllhorn an Aromen und unglaublicher Dichte. Mit rund 200° Öchsle floß der eiskalte Traubensaft von der Kelter.Ausverkauft
