Weingut Freiherr von Gleichenstein

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Johannes von Gleichenstein

Johannes von Gleichenstein studierte Önologie und machte eine klassische Winzerlehre. Zudem sammelte er Erfahrung in den Weinbergen des australischen Yara Valley, um – das war seine Bedingung – das jahrhundertealte Weingut alleine zu übernehmen. "Eine Zusammenarbeit mit dem Senior wäre nicht gut gegangen – wir sind beide schlimme Dickköpfe“, erklärt Johannes. Dem Weingut scheint der Wechsel gut bekommen zu sein: "Seit Johannes von Gleichenstein das Gut übernommen hat, ist es stetig bergauf gegangen, die Kollektionen haben an Konstanz gewonnen", schreibt Eichelmann 2014. Die logische Konsequenz war die Auszeichnung zum Gault&Millau Aufsteiger des Jahres 2010.

Johannes von Gleichenstein
Freiherr von Gleichenstein Grauer Burgunder

Freiherr von Gleichenstein Grauer Burgunder "Vom Vulkan" trocken 2016

Grauburgunder trocken Baden
249  
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Dieser fruchtig-frische Grauburgunder braucht kein Holz - er begeistert mit der feinen Mineralität des Kaiserstuhl-Vulkangesteins: Aromen von gelben Früchten, Blüten und Nüssen, harmonische Säure und saftiger Abgang.

12 90 * 17,20 €/L (0.75 L)

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Jahrhunderte alte Tradition im Weingut Freiherr von Gleichenstein

Im Jahre 1634 vermachte das Benediktinerkloster St. Blasien am berühmten Badener Kaiserstuhl sein Gut den Freiherren von Gleichenstein, die es zu einem der angesehensten Weingüter Deutschlands weiterentwickelten. Der einstige landwirtschaftliche Mischbetrieb wurde von Freiherr Hans Joachim von Gleichenstein im 20. Jahrhundert zu einem reinen Weingut umgewandelt. Heute bietet das Weingut Freiherr von Gleichenstein seinen Kunden bereits in der elften Generation höchsten Wein-Genuss an und das ohne Qualitätskompromisse. Seit 2002 ist Hans Joachims Sohn Johannes von Gleichenstein Betriebsleiter und sorgt neben der Weiterführung traditioneller Werte auch immer für eine angemessene technische Erneuerung des Weinguts. Zuletzt hat er neue und gewinnbringende Investitionen in eine großzügige Kelterhalle getätigt, mit der eine perfekte Traubenverarbeitung gewährleistet wird. Mit seiner Ehefrau Christina von Gleichenstein und ihren Mitarbeitern beweist sich das Weingut Freiherr von Gleichenstein als offen, sympathisch und modern. Hier wird Zusammenhalt groß geschrieben.

Die Liebe zu den Weinbergen

Der Hausberg der von Gleichensteins in Baden ist der Oberrotweiler Eichberg. Dieser gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Weinlagen in Deutschland und bietet den Reben zudem beste Voraussetzungen, um in weichen, intensiv-aromatischen Weinen Vollendung zu finden. In den letzten Jahren ist die Rebfläche des Familienbetriebes Weingut Freiherr von Gleichenstein beachtlich erweitert worden und beträgt heute insgesamt 47 Hektar. Eine Rebfläche von diesem Ausmaß braucht jede Menge hingebungsvolle Pflege, ein Team mit Zusammenhalt und umfassende Winzer-Erfahrung – nur so können die Einzellagen Oberrotweiler Eichberg, Oberbergener Bassgeige, Oberrotweiler Henkenberg und Achkarrer Schlossberg beste Früchte tragen. Bei den Böden des Kaiserstuhls in Baden handelt es sich um mächtige Löss- und Vulkanverwitterungsböden. Diese halten die nötigen und essentiellen Nährstoffe zum erfolgreichen Weinbau bereit und bilden die Grundlage zur Entstehung hochwertiger Qualitätsweine. Für das ideale Gedeihen der Trauben und die Überwachung des Reifeprozesses ist schon seit mehr als 20 Jahren Außenbetriebsleiter Franz Galli zuständig. Nur wenn das Lesegut den hohen Qualitätsstandards entspricht, wird es zu Wein verarbeitet. Dabei wird die Düngung biologisch gestaltet, was die Basis für eine unvergleichliche Qualität der späteren Weine legt. Hauptsächlich angebaut werden die Trauben der Rebsorten Spätburgunder, Weißburgunder und vom Flaggschiff des Weinguts, dem Grauburgunder. Nach Lagerung im Barriquefass erhalten die Rotweine eine feine und dezente Holznote, die das Geschmacksbild wertvoll ergänzt. Die Weißweine brillieren mit geschliffenen Aromen, die trockenen Lagenweißweine werden sogar in neueren großen Holzfässern aus dem Burgund ausgebaut. Die Sorten Müller-Thurgau, Chardonnay, Riesling, Muskateller und Auxerrois bereichern das Sortiment weiterhin, allerdings liegt das Hauptaugenmerk von Johannes von Gleichenstein auf den Burgundern. Dabei stellt der Grauburgunder, auch Ruländer genannt, die bedeutendste Rebsorte im Weingut Freiherr von Gleichenstein dar. Ihn gibt es in allen Qualitätsstufen, von der Hofgarten-Linie über die Lagenweine bis hin zum Grand Cru. Für Kellermeister Odin Bauer ist der Grauburgunder „der Rotwein für Nicht-Rotweintrinker“. Zudem ist er für Bauer die Weinsorte, die die Handschrift des Kellermeisters am besten zur Geltung bringt. Wie sollte es auch anders sein im schönen und sonnigen Baden direkt am Kaiserstuhl? Der gutseigene Park beherbergt einen wundervollen alten Baumbestand, der gerade im Sommer reichlich Schatten spendet und zum Verweilen auf dem Grundstück von Weingut Freiherr von Gleichenstein einlädt. Nach ihm ist auch die Weinkollektion der Linie „Hofgarten“ benannt.

Charakterweine von Weingut Freiherr von Gleichenstein

Sobald der Kellermeister Odin Bauer die reifen Trauben in seine Obhut nimmt, beginnt ihre verheißungsvolle Verwandlung in herrlich prachtvollen Rotwein oder Weißwein aus dem Anbaugebiet Baden. Im Weingut Freiherr von Gleichenstein wird durch Fass- und Flaschenreifung eine vielseitige Palette an Qualitätswein und Kabinett gewonnen. Wieder und wieder hat das Weingut Freiherr von Gleichenstein beeindruckende Wein-Serien produziert – sortentypisch, reintönig, mit vitalisierender Mineralik, guter Substanz und Länge. So erhält der traditionsreiche Betrieb Lob von höchster Stelle. Gault&Millau dotiert das Weingut Freiherr von Gleichenstein mit prestigevollen drei Trauben und Aufstiegspotential. Der Weinführer kührte es zudem zum „Aufsteiger des Jahres 2010“, der Spätburgunder wurde „Rotwein des Jahres 2009“ und weitere Weißwein- und Rotwein-Sorten werden Jahr für Jahr mit Lob und Anerkennung überschüttet. Genießer mit einer Vorliebe für klassische, kraftvolle Weine, die sich durch einen edlen und intensiven Charakter auszeichnen, kommen bei den Tropfen von Freiherr von Gleichenstein voll auf ihre Kosten!

„Die neue Kollektion schließt sich nahtlos an die starke Vorjahreskollektion an." – Eichelmann, 2017

Von Vater und Sohn und einer ordentlichen Brise Dickköpfigkeit

Seit 2002 wird das Weingut Freiherr von Gleichenstein von Johannes von Gleichenstein geleitet. Schon als Jugendlicher wusste der Winzer, dass Wein seine Berufung ist. Welchen Winzervater würde das nicht über die Maßen freuen? Doch da gab es einen kleinen Haken: Johannes würde das Gut nur dann übernehmen, wenn er alleiniger Chef und Verantwortlicher sei. Doch das war keinesfalls böser Wille. Johannes wusste, dass sowohl er als auch sein Vater so richtige Dickköpfe sind. Beide haben unterschiedliche Vorstellungen und Ideen, was eine Zusammenarbeit äußerst schwierig gestaltet hätte. Nach drei Monaten Bedenkzeit stimmte Vater Hans Joachim von Gleichenstein zu und übergab sein Weingut Johannes, der es nun in elfter Generation führt.

Auf der Suche nach der eigenen Wein-Philosophie

Der junge Winzer brauchte Zeit, um sich richtig zu orientieren und ein geeignetes Studium für sich zu finden. Nach dem Abitur absolvierte Johannes Freiherr von Gleichenstein eine Winzerlehre. Im Anschluss studierte er Önologie in Geisenheim. Weiterhin auf der Suche nach der perfekten Ausbildung zog es Johannes von Gleichenstein schließlich nach Australien in das Yara Valley, wo er als Assistant Winemaker arbeitete. Hinzu kam nach der Zeit im Ausland die Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker für Weinbau und Kellerwirtschaft. Doch so viel Erfahrung mündet schließlich auch in besonderen Werten – und Johannes legt Wert auf höchste Qualität: „Ich bin davon überzeugt, dass ein Weingut unserer Größe und mit unserer Struktur langfristig nur dann überleben kann, wenn es sich durch höchste Qualität auszeichnet. Hinzu kommt, dass ich einer meiner schärfsten Kritiker bin und mir mein eigener Wein auch schmecken muss. Daher muss die Qualität stimmen.“

Teamgeist und Qualitätsstreben in Baden

„Ich bin froh, dass wir auf dem Weingut so ein tolles und großes Team haben“, sagt Johannes von Gleichenstein. Somit kann sich jeder mit Spielraum und Vertrauen in das Aufgabenfeld stürzen, das ihm am meisten liegt, denn jedem macht ja bekanntlich etwas anderes Spaß. Das ganze Team arbeitet mit dem Ziel, das Beste aus dem Weinberg herauszuholen und es dann im Keller zu veredeln. „Wir stehen für eine lange Tradition und absolutes Qualitätsstreben“, so Johannes. Qualität soll immer vor Quantität stehen, Weintradition und -wissen soll nicht aussterben, sondern an künftige Generationen weitergegeben werden. Darum legt Johannes auch viel Wert auf die Ausbildung künftiger Winzer. Die Kaiserstühler und die deutschen Weine im Allgemeinen will er nach vorne bringen. Das Weingut Freiherr von Gleichenstein ist heute das einzige familiengeführte adelige Weingut in Südbaden.

Gemeinsam Weine erschaffen

Im Keller wird Winzer Johannes von Gleichenstein tatkräftig von Kellermeister Odin Bauer unterstützt. Dieser war eine tragende Kraft auf dem Weg zum Aufsteiger-Weingut. Bauer steht für individuelle Weine fernab des geschmacklichen Mainstreams, die das Terroir zum Ausdruck bringen. Odin Bauers Motivation ist die Freude am Wein, seine Neugier und die stete Entwicklungsbereitschaft. Doch bevor das Lesegut in die Hände Bauers gelangt, reifen die Trauben unter den kritischen Augen des Außenbetriebsleiters Franz Galli heran. Auch seine zwei Kinder hat Johannes von Gleichenstein bereits in seinen Weinen verewigt. Baron Louis Grauer Burgunder trocken und Baron Philipp Spätburgunder trocken heißen die Weine. Ein Weißwein und ein Rotwein, die sich perfekt ergänzen. Der Weiße, auf tiefgründigen Vulkan-Verwitterungsböden gereift, ist durch Ganztraubenpressung entstanden. Nachdem er im Edelstahltank gären durfte, blieb er bis zur Abfüllung auf dem Hefelager. Aromen von Apfel, Birne und Quitte beweisen die Herkunft des Weines. Der Rote hingegen präsentiert saftige Kirschnoten und Anklänge von Vanille, Teer, Bitterschokolade, Butter und Graphit. Ein vorzügliches Duo, das bezeichnender für das Familienweingut nicht sein könnte.

„Johannes von Gleichenstein leitet den Betrieb inzwischen in der elften Generation [...]. Das große Lagerpotenzial ist vor allem bei den sehr lagerfähigen Topweinen [...] spür- und schmeckbar." – Gault&Millau, 2017

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