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    Saar Riesling 2014

    Van Volxem Saar Riesling 2014

    Riesling trocken Mosel
    295  
    ×

    11 90 * 15,87 €/L (0.75 L)

    Saar Riesling trocken 2015

    Van Volxem Saar Riesling trocken 2015

    Riesling trocken Mosel
    205  
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    12 60 * 16,80 €/L (0.75 L)

    Devon Riesling trocken 2016

    Von Othegraven Devon Riesling trocken 2016

    Riesling trocken Mosel
    190  
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    12 90 * 17,20 €/L (0.75 L)

    Wiltinger Riesling trocken 2015

    Van Volxem Wiltinger Riesling trocken 2015

    Riesling trocken Mosel
    10  
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    13 90 * 18,53 €/L (0.75 L)

    Altenberg Alte Reben Riesling 2015

    Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling 2015

    Riesling Mosel Deutschland

    38 00 * 50,67 €/L (0.75 L)

Moselwein

Die Weinbauregion an der Mosel ist die älteste Weinregion Deutschlands. Kein Wunder, liegt hier mit Trier auch die älteste Stadt Deutschlands. Wie durch zahlreiche Funde bewiesen werden konnte, begannen Kelten und Römer bereits vor mehr als 2000 Jahren hier mit dem Anbau von Moselwein. An den Hängen der Täler von Mosel, Saar und Ruwer prägen die typischen Steillagen die Weinbauregion wie nirgends sonst. Der “Bremmer Calmont” gilt mit etwa 65 Grad Neigung sogar als der steilste Weinberg der Welt. Hier dominieren vor allem Schiefer- und Muschelkalkböden, die den Geschmack des Moselweins formen helfen.

Das heutige Weinbaugebiet Mosel wurde erst 2007 aus der Taufe gehoben. Vorher hieß die Region noch “Mosel-Saar-Ruwer”, wie im Weinbaugesetz von 1909 festgelegt worden war. Doch aus Marketinggründen und der Möglichkeit zur besseren internationalen Vermarktung des Weins von der Mosel wegen entschied man sich, die Bezeichnung auf “Mosel” zu kürzen. Das Bundeskabinett beschloss 2006 eine entsprechende Änderung des Weingesetzes auf Wunsch der Moselwinzer, wie der damalige Sprecher der Bundesregierung betonte.

An den Ufern der drei Flüsse bewirtschaften heute etwa 4000 Weinbaubetriebe in mehr als 120 Orten etwa 9000 Hektar Weinbergsfläche. Etwa 5300 Hektar sind davon dem Rieslinganbau gewidmet, für den die Moselwinzer besonders bekannt sind. Weißer Moselwein gilt allgemein als eher fruchtig, mineralisch, dezent süß und moderat alkoholhaltig. So harmoniert er sehr gut mit der modernen internationalen Küche und lässt sich z. B. ideal mit asiatischen Gerichten kombinieren. Rotwein dagegen spielt an der Mosel nur eine kleine Rolle, denn mehr als 90% der Anbaufläche sind mit weißen Rebsorten bestockt.

Eine regionale Besonderheit stellt die Rebsorte Elbling dar, die als die älteste Weinsorte Europas gilt. Bis ins Mittelalter war der Elbling die häufigste deutsche Rebsorte, wurde jedoch ab dem 17. Jahrhundert von Riesling und Silvaner abgelöst. In der Moselregion ist er bis heute mit knapp 6% Anbaufläche vertreten. In ähnlich geringem Umfang bewegen sich die Anbauflächen für Kerner (4%) und Spätburgunder (4%).

Viele Winzer bieten neben Moselwein außerdem auch Schaumweine und Perlweine an. Riesling und Elbling, aber auch Burgundersorten werden bevorzugt zu Winzersekt veredelt. Die nach etwa neunmonatiger Fläschengärung erzeugten Winzersekte lassen sich hervorragend als Aperitif oder als Begleiter zum Hauptgericht genießen.

Doch nicht nur der Weinbau ist typisch für die Mosel. Auch touristisch hat die Moselregion einiges zu bieten, liegt Sie doch im Dreiländereck zwischen Frankreich, Deutschland und Luxemburg. Gerade die geographischen Besonderheiten dieser Region und die romantischen Flusstäler sind lohnenswerte Ziele für einen Ausflug oder ein verlängertes Wochenende. Natürlich gibt es auch an der Mosel eine Weinstraße, die Gäste zu den interessantesten Weinorten der Region führt. Hier kann man neben einem Gläschen Wein von der Mosel auch die lokale Küche genießen und herausfinden, was sich hinter Bezeichnungen wie “Dippelappes” oder “Krumpernschnietchen” verbirgt.

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