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Frankenwein

Der Frankenwein kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Historische Dokumente belegen, dass in Franken bereits im 8. Jahrhundert nach Christus Weinbau betrieben wurde. Besonders Mönche kultivierten Weinreben, um daraus Messwein herzustellen. Im Mittelalter wurde zu Hochzeiten in der Region Franken auf über 40.000 Hektar Weinbau betrieben. Während die Anbauflächen im 19. Jahrhundert auf etwa 2.000 Hektar zurückgingen, stellt heutzutage Wein aus Franken mit einer Anbaufläche von rund 6.000 Hektar einen mittelgroßen Anteil am Deutschen Weinangebot.

Der überwiegende Teil des Frankenweins wird in der Region Unterfranken angebaut, entlang des Mainverlaufs und den Ausläufern des Steigerwaldes. Auf Grund der fränkischen Bodenprofile und des vergleichsweise milden Klimas ist der Frankenwein reich an Mineralien und verfügt oft über ein würziges Aroma. Im Unterschied zu anderen deutschen Weinbaugebieten fließt daher der Mineralstoffgehalt fränkischer Weine in die Qualitätsbewertung mit ein.

Lange Zeit war der Silvaner die bedeutendste Rebsorte in der Region und galt als charakteristischer Frankenwein. Aufgrund seines höheren Ertrags wurde allerdings im letzten Jahrhundert verstärkt Müller-Thurgau angebaut. Der Anteil dieser Rebsorte am fränkischen Weinbau hat in den letzten Jahren wieder abgenommen, allerdings ist der Müller-Thurgau immer noch die am häufigsten angebaute Sorte in Franken. Neben Silvaner und Müller-Thurgau spielen auch die Rebsorten Bacchus, Domina, Kerner und Riesling eine wichtige Rolle in der Herstellung des Frankenweins.

Eine fränkische Besonderheit ist der Bocksbeutel, ein charakteristisches Behältnis für die qualitativ hochwertigsten Weine aus Franken. Diese bauchige Flasche kann auf eine lange Tradition zurück blicken und diente bereits im 18. Jahrhundert als Qualitätsmerkmal für hochwertigen Frankenwein. Zu diesem Zeitpunkt durften nur die Spitzenweine einer bestimmten Lage im Bocksbeutel abgefüllt werden. Inzwischen haben sich diese Auflagen wieder etwas gelockert. Zwar ließ die Europäische Gemeinschaft 1989 den Begriff Bocksbeutel als geschützt anerkennen, allerdings nur für Frankenweinflaschen und nicht für Frankenwein an sich. So dürfen inzwischen einige badische und sogar portugiesische Weine im Bocksbeutel abgefüllt werden. Dennoch ist die charakteristische Bocksbeutel-Flasche immer noch ein Symbol für hochwertigen Wein aus Franken und unter Kennern und Liebhabern sehr geschätzt.

Die Fränkische Lebensart ist geprägt durch den traditionellen Weinanbau. Wein gilt in der Region als Volksgetränk und ist in Franken beliebter als Bier. Auch eine Vielzahl jährlich stattfindender Weinfeste zeugen von der engen Verwobenheit des Getränks mit der Kultur der fränkischen Region. Eine Vielzahl an Gaststätten und Weinstuben (oder in fränkischer Mundart: Heckenwirtschaften) laden dazu ein, Weine aus Franken und kleine Speisen zu genießen. Nicht zuletzt werden auch jedes Jahr eine Fränkische Weinkönigin sowie eine Vielzahl an Weinprinzessinnen gekürt.

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