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Riesling

Der Riesling, auch als Rheingauer, Rheinriesling oder Klingelberger bekannt, gilt als der König unter den deutschen Weinen und zählt zu den edelsten Rebsorten weltweit. Er wird deutschlandweit auf über 22.000 Hektar Anbaufläche kultiviert und gedeiht in jedem deutschen Anbaugebiet. Viele der besten deutschen Lagen sind ausschließlich mit Riesling bepflanzt und international genießt der Riesling aus Deutschland den allerbesten Ruf. In den Anbaugebieten an der Mosel sowie im Rheingau, wird der Riesling hauptsächlich in Steillagen angebaut. Wie kein anderer Wein steht der Riesling für deutsche Weinkultur.

Genetische Untersuchungen der Höheren Bundeslehranstalt für Wein- und Obstanbau deuten darauf hin, dass der Riesling ursprünglich vom Traminer abstammt. Die Römer brachten diese Rebsorte an den Rhein, wo sie sich mit heimischen Wildreben kreuzen konnte und sich anschließend über ganz Deutschland verbreitete. Historisch erwähnt wird der Riesling erstmals in Dokumenten aus dem Jahre 1435.

Auch wenn diese Rebsorte sich zu Beginn aufgrund seiner niedrigen Erträge nur langsam durchsetzen konnte, wurde bereits im 17. und 18. Jahrhundert durch staatliche Erlässe in einigen Weinbaugebieten nur noch Riesling angebaut. So erließ etwa der Kurfürst von Trier 1787 das Gesetz, dass in seinem Einflussbereich ausschließlich diese Rebsorte angebaut werden sollte. Nicht zuletzt deshalb ist die Weinbauregion an der Mosel auch heute noch das größte Rieslinganbaugebiet weltweit. Auch bei der Neubestockung der Rebflächen des Schloss Johannisberg im Rheingau, wurde im 18. Jahrhundert größtenteils diese Rebsorte angepflanzt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt deutscher Riesling bereits als ebenbürtig zu den großen französischen Rotweinen und erzielte international ähnlich hohe Preise.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts musste der Riesling seine Spitzenposition unter den deutschen Rebsorten für eine zeitlang an den Müller-Thurgau abtreten. Allein in den letzten zwei Dekaden konnte der Riesling allerdings um mehr als 5.000 Hektar Anbaufläche zulegen und sich damit wieder an die Spitze der deutschen Rebsorte zurück kämpfen. Rund 20% der deutschen Rebflächen sind mit Riesling bepflanzt, im Rheingau sind es sogar 80%. Die größten Anbaugebiete für diese Rebsorte befinden sich an der Mosel (rund 5.000 Hektar), in der Pfalz (rund 5.000 Hektar), sowie in Rheinhessen (rund 4.000 Hektar). Auch Rheingau, in Württemberg und Baden befinden sich größere Rebflächen des Rieslings.

Aufgrund seiner späten Reife findet der Riesling in Deutschland optimale Anbaubedingungen. Hier können die Trauben durch die vielen Sonnenstunden im Spätherbst ideal zur vollen Reife gelangen. Neben Österreich, Frankreich und Luxemburg, wird der Riesling auch noch in Australien, Neuseeland und den USA angebaut. Besonders in Australien hat diese Rebsorte Tradition. Sie wurde hier bereits 1838 eingeführt und war mit rund 4.000 Hektar Anbaufläche bis in die 1990er Jahre hinein sogar die meist kultivierte weiße Rebsorte.

Rieslingweine bieten ein breites Spektrum an Qualitätsstufen und Geschmäckern. Von geradlinigen Weinen für den Alltag, bis zu Prädikatsweinen von höchster Qualität ist in dieser Sparte alles zu haben. Der klassische Riesling ist von einer blässlich gelben Farbe und duftet nach Äpfeln und Pfirsichen. Seine rassige Säure verleiht ihm einen frischen Geschmack und eine exzellente Lagerfähigkeit. Viele Rieslinge erreichen die ideale Reife erst nach mehreren Jahren und sollten erst ab einem Jahr nach der Ernte genossen werden. Spitzen-Rieslinge können nahezu unbegrenzt lange gelagert werden.

Junge Rieslinge sind mit ihrer Frische ideal geeignet als Sommerweine. Ältere Jahrgänge hingegen eignen sich vorzüglich als Begleiter für Gerichte mit Geflügel, Fleisch und Meeresfrüchten. Spätlesen sind auch in Kombination mit Frischkäse oder süßen Desserts ein wahrer Genuss. Ganz nach Lage und Jahrgang findet sich so für jede Situation der passende Wein.

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