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Grauburgunder

Der Grauburgunder ist unter vielen Namen bekannt – Grauer Riesling, Pinot Gris, Pinot Grigio, Malvoisie, Grauer Mönch oder auch Ruländer. Alle diese Namen stehen für die weit verbreitete, edle Rebsorte, die ursprünglich aus dem französischen Burgund über die Schweiz und Ungarn im 14. Jahrhundert auch nach Deutschland gelangte. Die Bezeichnung Pinot leitet sich vom französischen „pin“ (Kiefer) ab, was sich auf die Traubenform dieser Rebsorte bezieht, die optisch an Kieferzapfen erinnert. Der Name Ruländer wiederum stammt vom Kaufmann und Winzer Johann Seger Ruland aus Speyer, der den Grauburgunder im 18. Jahrhundert zu Popularität verhalf. Angeblich fand er die ihm unbekannte Rebsorte in einem brachliegenden Weinberg und war von der Qualität der Trauben derart begeistert, dass er sie unbedingt weiterverbreiten musste.

Ursprünglich ist der Grauburgunder eine Mutation des Blauburgunders. Die Familie ist bekannt für ihren Hang zu Mutationen. Französische Forscher des Instituts INRA stellten 2004 fest, dass der Grauburgunder jeweils ein eigenes Genom für die Haut der Trauben und für das Fruchtfleisch besitzt. Das Fruchtfleisch des Grauburgunders ist genetisch komplett identisch mit dem Weißburgunder. Die Unterschiede existieren lediglich in der Schale der Beeren.

Auf Grund dieser genetischen Besonderheit handelt es sich beim Grauburgunder daher um eine weiße Rebsorte, obwohl die Trauben eine rote bis leicht gräuliche Farbe aufweisen. Der Grauburgunder ist eine recht anspruchsvolle Rebsorte. Die dünne Schale der Trauben macht sie sehr anfällig für Krankheiten wie Mehltau, Chloreose und Rohfäule. Auch klimatische Schwankungen und Frost im späten Frühjahr können dem Grauburgunder Probleme bereiten und die Erträge schmälern. In kühlen Anbauregionen sollte er nur auf Hängen mit Südlage angebaut werden. Davon abgesehen hat diese Rebsorte durchaus das Potential für gute Erträge und hohe Mostgewichte. Am besten gedeiht der Grauburgunder auf Kalkböden sowie in Lagen mit steinigem Untergrund.

Der Ausbau des Grauburgunders erfolgt oft im Edelstahltank, im Barrique oder im Holzfass. Das Ergebnis sind körperreiche Weißweine mit einem recht hohen Alkoholgehalt und geringer Säure. Die Farbe reicht von blässlichem Gelb bis zu kräftigem Goldgelb oder sogar bernsteinfarben. Das Bukett enthält typischerweise Noten von Trockenobst, Nüssen und Früchten. Je nach Anbauregion und Lage kann der Grauburgunder aber auch von seinem typischen Geschmacksprofil abweichen. Auch der Erntezeitpunkt der Reben und die Ausbaumethode können sich auf das Endprodukt auswirken.

Traditionell wurden die Trauben erst im edelfaulen Zustand gelesen und ausgebaut. Dieser Anbaustil wurde seit den 1990er Jahren jedoch immer mehr durch eine neue Methode verdrängt. Seitdem werden die Trauben oftmals zu einem früheren Zeitpunkt gelesen und nur gesunde Trauben für den Ausbau verwendet. Generell eignen sich Grauburgunder-Weine sehr gut als Sommerweine, zum Dessert oder zu Meeresfrüchten. Auch in Kombination mit Geflügel und milden Käsesorten ist der Grauburgunder ein wahrer Genuss!

In Deutschland sind rund 4.500 Hektar Anbaufläche mit Grauburgunder bepflanzt, was etwa 5% der gesamtdeutschen Weinproduktion entspricht. Am beliebtesten ist diese Rebsorte unter den Winzern in Baden, Rheinhessen und der Pfalz. Neben Europa wird der Grauburgunder in weinbautreibenden Ländern weltweit kultiviert. Große Anbauflächen dieser Rebsorte existieren auch in Neuseeland und Australien. Weltweit wird der Grauburgunder auf rund 15.000 Hektar Rebfläche angebaut.

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