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    Ánima de Raimat Tinto trocken 2013

    Ánima de Raimat Tinto trocken 2013

    Rotwein trocken Spanien
    160  
    ×
    9 90 UVP
    -30%
    6 90 * 9,20 €/L (0.75 L)
    Crianza DO Cigales 2010

    Bodegas La Legua Crianza DO Cigales 2010

    Tempranillo trocken Spanien
    569  
    ×
    13 90 UVP
    -43%
    7 90 * 10,53 €/L (0.75 L)
    Carmine 2010

    Crapula Carmine 2010

    Monastrell trocken Spanien
    482  
    ×
    9 90 UVP
    -30%
    6 90 * 9,20 €/L (0.75 L)
    Parker Spanien Favoriten

    Parker Spanien Favoriten

    Sparpaket Spanien trocken
    71 00 UVP
    -44%
    39 90 * 8,87 €/L (4.5 L)
    12 meses TW Monastrell 2011

    Bodegas Alceño 12 meses TW Monastrell 2011

    Rotwein trocken Spanien
    1944  
    ×

    11 90 * 15,87 €/L (0.75 L)

    Barón de Magaña 2010

    Viña Magaña Barón de Magaña 2010

    Rotwein trocken Spanien
    944  
    ×

    13 90 * 18,53 €/L (0.75 L)

    Tinta de Toro X 2011

    Liberalia Tinta de Toro X 2011

    Tempranillo trocken Spanien
    849  
    ×

    12 50 * 16,67 €/L (0.75 L)

Spanische Weine

Spanien bedeutet nicht nur wunderschöne Landschaften, eine abwechslungsreiche Geschichte und eine komplexe Kultur. Auch der Wein spielt hier schon lange eine große Rolle. Mit über 1 Millionen Hektar besitzt das Land die größte Rebanbaufläche der Welt, die von über 150.000 Winzern und knapp 5.000 Bodegas bewirtschaftet werden. Folglich hat der Weinbau für Spanien große wirtschaftliche Bedeutung und in den letzten Dekaden eine atemberaubende Entwicklung durchlebt. Kompromissloses Qualitätsstreben, sorgfältiger Weinanbau und gewissenhafte, ausgefeilte Aufbereitungstechniken haben dem spanischen Wein ein international anerkanntes Prestige eingebracht. Heute sind spanische Weine so vielfältig und zauberhaft wie das Land selbst. Die zahlreichen Ausprägungen des Terroir ermöglichen die breite Palette an einmaligen Rotweinen und Weißweinen, die jeweils sortentypische und gleichzeitig individuelle Charaktereigenschaften widerspiegeln. Spanien stellt ein Paradebeispiel für die enorme Anpassungsfähigkeit von Weinreben an unterschiedlichste klimatische und geografische Gegebenheiten dar, was sich in den Spitzenweinen Spaniens mit individueller Handschrift der einzelnen Winzer ausdrückt. Von den über 600 angebauten Rebsorten werden viele autochthone nur lokal verwendet. Die bekanntesten Regionen unter den zahlreichen Spaniens sind Rioja mit 62.000 Hektar und Ribera del Duero mit 18.600 Hektar, aus denen nicht nur die berühmten spanischen Rotweine sondern auch beeindruckende Weißweine stammen.

Bereits zwischen 4000 und 3000 vor Christus wuchsen auf der iberischen Halbinsel Weinreben, obwohl die Ursprünge des Weinlandes und dessen Weinbau erst etwa 1000 vor Christus begann. Es waren phönizische Händler, die erstmals Winzertechniken aus dem östlichen Mittelmeerraum nach Spanien brachten und erste Weinbaulagen in der Stadt Ampurias, nahe der Bucht von Rosas, errichteten. Somit gilt Katalonien als Ausgangspunkt des spanischen Weinbaus, wo man noch heute Spuren antiker griechischer Kelteranlagen vorfindet. Nach einer bewegten Geschichte erfuhr der spanische Weinmarkt ab 1950 eine erneute Renaissance. Nachdem man sich anfangs auf Kosten der Qualität auf die Erzeugung einfacher Tafelweine konzentrierte, erlangten Rioja und Sherry ab den 1960er Jahren zunehmend an Beliebtheit. Junge Weinunternehmer und Investoren starteten nun eine neue Qualitätsoffensive und zeigten der Welt das Potenzial des spanischen Wein.

Inzwischen spielt Wein aus Spanien am internationalen Markt eine wichtige Rolle und die Jahresproduktion des Landes wird nur noch von Frankreich und Italien übertroffen. In sämtlichen der 17 spanischen Verwaltungsregionen, die als communidades autónomas oder auch autonome Kommunen bezeichnet werden, sind Weinreben zu finden. Das beinhaltet auch die Kanarischen Inseln und die Balearen. Die höchste Konzentration an Rebflächen findet sich in Castilla La Mancha. Die besten spanischen Weine stammen allerdings aus Andalusien (Sherry), Castilla y Leon und natürlich aus Rioja. Spanische Weine kommen in zahlreichen verschiedenen Varianten auf den Markt, was vor allem an der besonderen Geographie und an den klimatischen Bedingungen des Landes liegt. Die spanische Landschaft fällt nämlich ebenso vielfältig aus, wie die spanischen Weine selbst. Während in Galizien ein eher kühles Klima herrscht und die Pyrenäen sogar mit Schnee bedeckt sind, ist es in Andalusien sonnig und sandig. Zwischen den spanischen Küstenlinien finden sich verschiedene Gebirgsketten, die alle einen Einfluss auf das Klima ausüben. Das Kalabrische Gebirge in Nordspanien etwa schafft einen starken Kontrast zwischen üppigen und grünen Landschaften auf der nördlichen Seite am Atlantik, während Castilla y Leon im südlichen Inland trocken und staubig ist.

Die kühlen und feuchten Lagen im Norden produzieren leichte und frische Weißweine, wie den Rias Baixas und den Getariako Txakolina. In den wärmeren und trockeneren Regionen im Inland tendieren die spanischen Weine eher zu einem mittleren Körper und fruchtigen Aromen. Ganz typisch sind hier der Rioja und der Ribera del Duero. Nahe dem Mittelmeer schließlich fallen die spanischen Weine typischer schwer und mit einem hohen Alkoholgehalt aus. Die Ausnahme davon ist Katalonien, wo die Höhenlagen die Hitze und Feuchtigkeit der mediterranen Küste ausgleichen und die Produktion des weißen Cava Schaumweines sowie aromatischer Rotweine ermöglichen. Eine weitere Ausnahme findet sich in Andalusien, wo der wohl berühmteste Wein aus Spanien, der Sherry produziert wird. Die meistangebaute Rebe Spaniens ist die Airén, eine genügsame Weißweinvariante, die sehr widerstandsfähig gegen anhaltende Trockenheit ist und vor allem für die Herstellung von Brandy verwendet wird. Der Wein aus Spanien ist in den letzten Jahren sogar noch vielfältiger geworden, denn mit dem Cabernet Sauvignon, dem Chardonnay und dem Sauvignon Blanc werden immer mehr internationale Rebsorten gepflanzt.

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