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Wein aus Australien

Die große Landmasse des fünften Kontinents, mit seinen zahlreichen klimatischen und geographischen Bedingungen, macht Australien zu einem der vielfältigsten Weinbaunationen auf der ganzen Welt. Grundsätzlich ist das australische Klima durch die Lage auf dem südlichen Breitengrad beeinflusst. Dennoch können auch regionale Unterschiede wie Höhe über dem Meeresspiegel und Nähe zum Ozean eine wichtige Rolle spielen und das lokale Klima stark beeinflussen. Australischer Wein wird in sämtlichen der sechs Staaten des Kontinents angebaut. Die größten Rebflächen finden sich allerdings im Südosten, in New South Wales, in Victoria und vor allem in Südaustralien. Die Palette australischer Weine, Rotweine sowie Weißweine, ist sehr umfassend und wird beinahe jeden Geschmack zufrieden stellen. Trockene Weißweine nehmen 60 % der Gesamt-Produktion australischer Weine aus, Rotweine circa 20 %, Süß- und Schaumweine die restlichen 20 %. Der Weinliebhaber findet charaktervollste Kultweine, die auf dem australischen Shiraz basieren, Cuvées im Stil des Rhonetals, fruchtig-aromatische Rieslinge aus dem Eden Valley, hochwertiger Chardonnay und unkomplizierter Semillon aus dem Hunter Valley. Sogar Freunde von Portwein, Süßwein und Schaumwein kommen hier voll auf ihre Kosten.

Angekommen in der Zukunft – New World Weine aus Australien

1788 war die Geburtsstunde des australischen Weinbaus, als Captain Arthur Philipp mit seinem Schiff im Hafen von Sydney anlegte und bemerkte, „dass der Weinbau in einem so günstigen Klima bis zu jedem gewünschten Grad der Perfektion getrieben werden kann“ und unverzüglich mit der Anpflanzung erster Rebstöcke begann. Dennoch sollte es noch 200 Jahre dauern, bis sich der australische Wein etablieren konnte. Und spätestens seit der 1970er Jahre hat sich Australiens Weinwirtschaft einem tiefgreifenden Wandel unterzogen. Steigender Weinkonsum im eigenen Land aber vor allem die stark zunehmende Beliebtheit der australischen Weine in Europa, Amerika und im pazifischen Raum motivierten die Verantwortlichen der australischen Weinbranche zu großen Investitionen. Heute gehört Australien zu den wichtigsten Weinproduzenten der Welt und der Wein aus Australien wird von Genießern weltweit für seine hohe Qualität geschätzt. Darüber hinaus stellt australischer Wein einen großen Anteil am internationalen Markt, allein schon durch die hohe Menge der jährlichen Produktion im Land. Australien ist nämlich der sechstgrößte Weinproduzent auf der Welt mit landesweit über mehr als 60 ausgewiesenen Weinregionen. Im Jahr 2010 war das traumhafte Land auf der anderen Seite der Welt der viertgrößte Exporteur von Weinen, mit einer jährlichen Gesamtmenge von über 700 Millionen Litern und einem Gesamtwert von über 2 Milliarden Australischen Dollar.

Australien und der Wein sind ein wichtiges Thema, wenn es um die Renaissance der "New World" Weine geht. Denn die Weinnation zählt schon lange zur Speerspitze dieser Bewegung und kann eine engagierte, innovative und professionelle Weinindustrie sein Eigen nennen. Durch Forschung und Entwicklung von Winzertechniken in Australien konnte nicht nur die nationale Weinindustrie profitieren, sondern auch Winzer weltweit. Besonders Organisationen wie das Australien Wine Research Institute (AWRI) tun sich hier besonders stark hervor. Auch die Beiträge Australiens zur Revolutionierung des Weingut-Managements konnten sich weltweit durchsetzen und wurden in vielen weinproduzierenden Ländern übernommen. Australien hat darüber hinaus eine wichtige Rolle in der Globalisierung des Weines gespielt. Viele der australischen Weine haben eine starke Präsenz auf dem internationalen Markt, was ebenso für die gut ausgebildeten und qualifizierten australischen Winzer gilt, die ihr Fachwissen über die ganze Welt verbreitet haben. Alles in allem kann Australien mit einer etablierten und hoch angesehenen Weinindustrie aufwarten, die neue Standards in der Erzeugung hochwertiger Weine gesetzt hat. Mit zunehmendem technischen Fortschritt und den Anstrengungen der australischen Winzer ist davon auszugehen, dass diese Standards in Zukunft sich nur noch weiter nach oben verschieben werden.

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