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Österreichischer Wein

Österreichischer Wein gewinnt in Europa immer mehr an Bedeutung. Die Nation hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf als Produzent von innovativen und qualitativ hochwertigen Weinen erarbeitet. Die Tradition im Weinbau reicht in Österreich lange zurück, schon die Römer wussten das Potenzial der österreichischen Böden zu schätzen. Auch heute noch bietet das Land die besten Voraussetzungen für hochwertigen Wein. Der unangefochtene Spitzenreiter unter den österreichischen Weinen ist die einzigartige weiße Rebsorte Grüner Veltliner. Grüner Veltliner und der ebenfalls bekannte Riesling, werden beide nicht nur in großen Mengen angebaut, sondern bringen auch Weine von ausgezeichneter Qualität hervor - besonders in den Weinbauregionen Wachau und im Weinviertel. Österreichischer Rotwein wird vor allem aus den Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und Pinot Noir gewonnen. Ganz wie in Deutschland werden auch in Österreich die Weine nach dem Zuckeranteil der Reben klassifiziert. Die drei grundlegenden Weinkategorien in Österreich sind Tafelweine, Qualitätsweine und Prädikatsweine. Weingut Bründlmayer, Weingut Wieninger oder die Brüder Jurtschitsch gehören zu den bekanntesten Betrieben aus Österreich, die auch international immer beliebter werden – kein Wunder bei dieser beständigen Weiterentwicklung.

Der österreichische Wein wird ständig weiterentwickelt und die Erzeugnisse von Riesling bis Grüner Veltliner gehören heute zur Riege der beliebtesten Qualitätsweine. Die edlen Tropfen aus Österreich gewinnen zurzeit immer mehr an Bedeutung, dennoch reichen die Wurzeln im Weinbau länger zurück, als so manch einer glauben mag. Der Weinbau hat in Österreich eine lange Tradition und wurde bereits von den alten Römern betrieben. Historische Funde deuten darauf hin, dass in der Thermenregion schon vor 2000 Jahren Rebsorten kultiviert wurden. In Wien pflegen die Weingüter auch die Tradition der Heurigen, urige Weinstuben, in denen die Gäste lokale Weine genießen können. Lange galt der Wein in Österreich als süßes Massenprodukt aus Grüner Veltliner und Müller-Thurgau. Die Winzer haben sich jedoch in den letzten Jahren verstärkt der Erzeugung hochwertiger Weine verschrieben und keltern frische und trockene Weine, von denen einige ein ausgezeichnetes Lagerungspotential haben. Dieser Wandel in der österreichischen Weinindustrie entstand vor allem durch Glykolskandal im Jahr 1985. Damals wurde bekannt, dass einigen der süßen Massenweine dieser Zeit Frostschutzmittel beigemengt wurde, um sie so körperreicher und süßer erscheinen zu lassen. Der Skandal führte zum Zusammenbruch der Weinindustrie in Österreich, hatte aber auch positive Nachwirkungen. Die gesetzlichen Auflagen wurden verschärft und der Fokus wurde in Folge mehr auf Qualitätsprodukte gelegt.

Das Weinviertel gilt als das größte Weinbaugebiet Österreichs. Das relativ trockene Klima und die, von den umliegenden Flüssen begünstigten Böden, bietet ideale Voraussetzungen für den Weinbau. Aber auch die Region Wachau ist bekannt für ihren Qualitätswein. Die Winzer aus der Wachau haben auch ihre eigenen Weinstile entwickelt und schmücken ihre Etiketten mit Namen wie Steinfeder und Smaragd, die zur Kategorisierung beitragen. Eine weitere bekannte Weinregion ist das Burgenland. Weingüter wie Sandeman oder Leo Hillinger nutzen das Potenzial der Natur in Österreich und produzieren mit Leidenschaft hochwertige Weine.

Neben der bekanntesten Rebsorte Grüner Veltliner, sind 35 weitere Rebsorten für den Weinbau zugelassen, 22 Weißweinsorten und 13 Rotweinsorten. Wichtige Reben sind der Riesling, Chardonnay, Weißburgunder, sowie der Sauvignon Blanc. Rotweine werden in Österreich vor allem aus dem Blaufränkisch, dem Zweigelt und dem Pinot Noir gekeltert. Genau wie in Deutschland werden auch in Österreich die Weine nach dem Zuckeranteil der Reben klassifiziert. Die drei grundlegenden Weinkategorien in Österreich sind Tafelweine, Qualitätsweine und Prädikatsweine. Auch wenn das System sich am deutschen Vorbild orientiert, gibt es dennoch einige Unterschiede. Die Mostgewichte tendieren in Österreich dazu, höher zu liegen als in Deutschland. Darüber hinaus gibt es auch einige österreichische Spezialitäten, wie den Ausbruch und den Strohwein. Im Jahr 2003 wurde in Österreich die DAC (Districtus Austriae Controllatus) eingeführt, die dem französischen AOC Klassifikationssystem ähnelt. Ähnlich wie beim AOC, müssen DAC Weine bestimmte Bedingungen erfüllen. Dazu zählen etwa die Verwendung spezieller Rebsorten, ein bestimmter Alkoholgehalt und die Reifung im Eichenfass über einen festgelegten Zeitraum. Die Hälfte der 16 österreichischen Weinbauregionen haben bis jetzt DAC Klassifikationen.

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