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Flora & Fauna

Deutschland hat mit seinen Regionen Rheinhessen und dem Rheingau viele wunderschöne Landschaften, die neben dem Rhein mit seinen Weinbergen auch noch eine große Vielfalt an Flora und Fauna zu bieten hat. Besonders der Weinberg dient als Herberge für viele Tiere, die aufgrund der zunehmenden Urbanisierung von ihren bisherigen Lebensräumen verdrängt wurden.

Der lateinische Begriff Flora kommt im Übrigen aus der römischen Mythologie und bezeichnet die römische Göttin der Blüte und Jugend. Im Allgemeinen steht er jedoch für den Bestand an Pflanzenarten bestimmter Gebiete sowie für autotrophe Lebewesen. Die Bezeichnung Fauna leitet sich ebenfalls aus dem Lateinischen ab und hat ihren Ursprung ebenso in der römischen Mythologie. Die Göttin der Fruchtbarkeit Bona Dea, war die Tochter von Faunus, wurde aber gleichsam als Göttin Fauna bezeichnet. Die Gesamtheit aller Tierarten fällt unter dem Begriff der Fauna und steht synonym für die Tierwelt.

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Flora und Fauna am Rhein

Der Rhein bietet insbesondere für viele Tierarten einen natürlichen Lebensraum an, in dem sich einheimische als auch exotische Arten wohlfühlen können. Neben zahlreichen Insektenarten, wirbellosen Tieren und Wasservögel sind auch 63 verschiedene Fischarten, wie der Hecht, Flussbarsch oder der Wels vertreten. Für einige Vogelarten ist der Rhein Rast- und Überwinterungsgebiet zugleich. Hier finden sich beispielsweise der Schwan, die Stockente oder die Blässgans wieder.

Eine Einwanderung von exotischen Tieren ist am Rhein keine Seltenheit: Der amerikanische Kamberkrebs, die Körbchenmuschel und der chinesische Wollhandkrebs haben sich den Rhein zu Eigen gemacht und sind seitdem aus diesem Ökosystem nicht mehr wegzudenken.

Besonders der Hochrhein, der immer noch aus sauberem und sauerstoffreichem Wasser besteht, ist für Wasserpflanzen ein idealer Ort zum Wachsen und auch die Flora am Rheinufer zeigt sich hier von ihrer schönsten Seite.

Flora und Fauna im Weinberg

Nicht nur der Rhein, sondern auch der Weinberg als Ökosystem schafft einen Lebensraum, in der sich eine Artenvielfalt bilden konnte – trotz extremer Temperaturschwankungen und nicht selten Trockenheit. Kleine Tiere, darunter einige Eidechsenarten, finden insbesondere in den Ritzen der Trockenmauern Schutz vor Hitze oder Fressfeinden.  Mediterrane Frühjahrsblüher, die von anderen Gewächsen und stark wüchsigen Gräsern aus ihrem Lebensraum verdrängt wurden, haben hier eine ökologische Nische gefunden, da durch die sogenannte Hackbewirtschaftung der Rebzeilen der Boden regelmäßig aufgelockert wird und somit ideale Bedingungen zum Wachsen schaffen.

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