Karthäuserhof (Zeige mir alle Weine von diesem Weingut)
Das imposante Anwesen bei Trier ist schon berauschend. Die Weine von dort bestätigen geschmacklich das, was das Auge verspricht: geradliniger, klarer Genuss, der animiert. Die Kritiker über Karthäuserhof
„Im Jahrgang 2009 gehören die trockenen Rieslinge zu den Besten der Kollektion!“— Gault Millau, 2011
„(...) die Rieslinge besitzen Schmelz und Frische, sind ungeheuer animierend.(...) das Große Gewächs ragt allerdings nochmals heraus!“— Eichelmann, 2011
Über Karthäuserhof
Der Ursprung von Weingut Karthäuserhof bei Trier geht auf das Jahr 1335 zurück, als Karthäusermönche das Gut als Schenkung erhielten und dort fortan Landwirtschaft und Weinbau betrieben. Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte der Karthäuserhof schließlich in die Hände der Familie Rautenstrauch, die das Weingut Karthäuserhof in den folgenden drei Generationen zu Weltruhm führte. 1986 übernahm schließlich mit Christoph Tyrell die sechste Generation der Familie die Weinguts-Leitung und in den folgenden Jahren wurde viel Wert auf den Ausbau trockener Weine gelegt.
Die Rebstockfläche vom Karthäuserhof auf dem Eitelsbacher Karthäuserhofberg macht etwa 19 Hektar aus, die zu 90 % mit Riesling und zu 10 % mit Weißburgunder bepflanzt ist. Der Steilhang bietet mit verwitterten Schieferböden perfekte Bedingungen für den Mosel-Riesling, während der Weißburgunder auf der nach Südwesten abdrehenden, etwas flachereren, lehmhaltigen Seite des Eitelsbacher Karthäuserhofbergs steht. Der mit biologischen Düngern genährte Boden ist hochmineralisch und weist Eisenadern auf, die dem Wein vom Weingut Karthäuserhof schon seit Jahrhunderten ihre ganze besondere Würze verleihen und wärmespeichernd wirken. Riesling-Reben profitieren besonders davon, da sie eine lange Reifedauer haben. Die Reben werden auf geringen Ertrag geschnittenen, die Trauben-Lese erfolgt spät und ermöglicht so eine einzigartige Qualität in der Flasche. Das Weingut Karthäuserhof erfuhr mit Christoph Tyrell einige Neuerungen, unter anderem läßt der Winzer sämtliche Weine nur noch in Edelstahlstanks ausbauen, wofür der gutseigene Gewölbekeller das perfekte feuchtstabile Klima liefert. Das Motto vom Weingut Karthäuserhof ist, so wenig wie möglich in den Wein-Werdungsprozess einzugreifen und dem Rebensaft so eine eigene Entfaltung zu ermöglichen. Das Weingut Karthäuserhof ist ein VDP-Mitglied und füllt jährlich etwa 140.000 Flaschen seiner mineralischen Riesling- und Weißburgunder-Weine ab, die mit charakteristischer Fruchtigkeit und kräftiger Hintergrundsäure überzeugen.
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Steckbrief
| Gründungsjahr | 1335 |
|---|---|
| Inhaber | Christoph Tyrell |
| Kellermeister | Christian Vogt |
| Mitgliedschaften | VDP |
| Größe | 19 Hektar |
| Jahresproduktion | 140000 Flaschen |
| Durchschnittsertrag | 50 hl/ha |
| Sehenswürdigkeiten | Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, historisches Probierzimmer, Park |
| Region | Mosel |
| Terroir | Schiefrige Devonverwitterung |
| Beste Lagen | Eitelsbacher Karthäuserhofberg |
